Qualitätsentwicklung: Erste Erfahrungen an den Schulen

Auf die Fragen „Was läuft gut?, „Was läuft nicht so gut?“ und „Was muss geklärt werden?“ ergab sich folgender Eindruck:

Unterrichtsqualität

Einige Eltern haben den Eindruck, dass das Thema „Unterrichtsqualität“ im Schulvorstand abgeblockt wird. Vor allem für Lehrer sei es ein „heißes Eisen“.  Auch würden Initiativen und Rückmeldungen von Eltern und Schülern zum Thema „Unterrichtsqualität“ von Lehrern nicht akzeptiert. An andere Schulen wiederum wurden Ideen des Schulvorstandes zur Unterrichtsentwicklung positiv aufgenommen (Evaluation, Hospitation, Teamarbeit). Hier müsste es eine Fortbildungseinheit geben zum Thema „Wie kann der Schulvorstand  initiativ werden, um die Unterrichtsqualität zu verbessern?“.

Schulinspektion

An einigen Schulen wurde die Schulinspektion dazu genutzt, über das Thema Schulqualität im Schulvorstand intensiv ins Gespräch zu kommen und als Instrument der Qualitätsentwicklung aufgegriffen.

Selbstevaluation und Qualitätsentwicklung

An einigen Schulen sind die SEIS-Berichte nicht zugänglich. Die Umsetzung der Ergebnisse von SEIS sind offen und ungeregelt; angestoßene Maßnahmen werden nicht konsequent verfolgt. Hier müsste es eine Fortbildungseinheit geben zum Thema „Wie regt man geschickt Weiterarbeit und Arbeitsgruppen an?“.

Kerncurricula und schuleigene Lehrpläne

Die Kerncurricula erhöhen, so der Eindruck einiger Eltern, den Druck und die Angst bei Lehrkräften. Die Chancen, die die Freiräume im Lehrplan bieten, werden kaum genutzt.

Darüber hinaus wären Fortbildungseinheiten sinnvoll zu den Fragen:

  • Wie kann der Schulvorstand Rhythmisierung und Deregulierung voranbringen?
  • Wie kann das Schulprogramm für alle verbindlich werden?
  • Wie funktioniert Selbstevaluation? -> Umfang, Mechanismen, Ziele
  • Welche Lehren können wir aus der Schulinspektion ziehen? (statistische Auswertung, Vergleiche mit anderen Schulen)

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