Erste Erfahrungen und Kritikpunkte

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben im Hinblick auf das Miteinander der Gruppen im Schulvorstand sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Während in vielen Schulen ein angenehmes Gesprächsklima mit wechselseitiger Wertschätzung herrscht und die Gruppen im SchuVo gut miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten, ist die Atmosphäre an anderen Schulen eher von Konkurrenz und Unwillen geprägt. An vielen Schulen stehen motivierte Lehrkräfte einem Schulleiter gegenüber, der, wie es scheint, nicht bereit ist, den Schulvorstand als Entscheidungsgremium zu akzeptieren (Entmachtung des Schulleiters). Das führt an einigen Schulen sogar dazu, dass die Schulleitung Informationen vorenthält und Beschlüsse ignoriert (siehe Effizientes Arbeiten im Schulvorstand).

Die Atmosphäre im SchuVo und die Wirksamkeit seiner Arbeit, so das Fazit des Workshops, hängen entscheidend vom Wohlwollen und Engagement des Kollegiums und insbesondere des Schulleiters / der Schulleiterin ab. Das Gremium kann seine Kompetenzen und Möglichkeiten nur dann optimal entfalten, wenn alle Gruppen im Sinne der Schulentwicklung gemeinsam an einem Strang ziehen.

Darüber hinaus haben viele Lehrkräfte die Erfahrung gemacht,

Empfehlungen des Workshops:

„System“-Kritik übten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an folgenden Punkten:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten fest, dass die Lehrkräfte generell auf die Einführung des neuen Gremiums Schulvorstand, dessen Aufgaben, Pflichten und Kompetenzen zu wenig bzw. überhaupt nicht vorbereitet wurden. Das MK hätte hier frühzeitig und umfassend Fortbildungsangebote bereitstellen müssen (Fürsorgepflicht).

Dringenden Fortbildungsbedarf sehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach wie vor in allen Fragen des Schulrechts.

Darüber hinaus empfiehlt der Workshop, regelmäßig alle zwei Jahre (zum Wechsel der Wahlperiode) Einführungsseminare "Mitarbeit im Schulvorstand" anzu bieten.