* Unter "Kleinere Schulen" sind im Hinblick auf die Teilnehmerschaft am Workshop Schulen mit fünf bis 15 Vollzeitlehrerstellen zu verstehen. Im Laufe des Workshops wurde auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Gremienvielfalt (Schulvorstand, GK, Schulelternrat und Fachkonferenzen) an "kleineren Schulen" diskutiert. In dieser Diskussion bedeutet der Begriff "kleinere Schulen": höchstens Zweizügigkeit.

Die Einführung derEigenverantwortlichen Schule in Niedersachsen stellt insbesondere für Schulleiterinnen und Schulleiter eine besondere Herausforderung dar. Zum einen bietet die neue Eigenverantwortung die Chance, die Entwicklung der Schule sehr viel stärker als bisher selber zu gestalten und zu forcieren. Zum anderen gehen damit natürlich auch neue Aufgaben und Pflichten einher. Darüber hinaus wurden durch die Einführung des Gremiums Schulvorstand die Partizipationsmöglichkeiten der Eltern, Schüler und Kollegen/innen an der Schule deutlich gestärkt. Im dritten Workshop aus der Reihe "Mitarbeiten im Schulvorstand", der am 24. und 25. Februar 2009 in der Evangelischen Akademie Loccum stattfand, haben sich rund 40 Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Schulträger mit den verschiedenen Facetten der Eigenverantwortlichkeit der Schulen und dem neuen Gremium Schulvorstand auseinandergesetzt.
Sechs Themenbereiche standen an diesen Tagen im Mittelpunkt:
