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Corvinus-Stiftung > Zur Idee

Corvinus-Stiftung

Eine Stiftung zur Förderung der Evangelischen Akademie Loccum

Aus den Erinnerungen
Hanns Liljes

Für mich bestand die Schwierigkeit darin, während der festlichen Tafel nun gleichsam die Kollekte anzukündigen. Ich muss offen bekennen, dass mir bei dem Gedanken an diese Aufgabe keineswegs wohl zu Mute war. Ich hatte keine Erfahrung in diesen Dingen und wusste nicht, wie dieses Ansinnen von den Teilnehmern aufgenommen werden würde.

So habe ich in meiner Not zu der angelsächsischen Praxis gegriffen, mit einer Story zu beginnen, und habe es gewagt, folgendes zu erzählen: Ich erinnerte die Anwesenden an St. Pauli in Hamburg und die bekannte Doppelfigur von Hein und Tedje; während sie durch das bunte und lärmende Viertel schritten, kamen sie auch an einer Vergnügungsstätte vorbei, vor der ein goldbetreßter Portier mit lauter Stimme zum Eintritt aufforderte und immer hinzufügte: "Programm: zehn Pfennig!"

Als Hein den Tedje aufforderte: "Willt wi do nich rin gahn?" sagte Tedje sofort: "Nä, dat mok ich nich", und als er auf wiederholte Rückfrage bei seiner Weigerung blieb, fragte Hein schließlich: "Worüm willst du denn nich rin gahn?" und Tedje sagte: "Hür doch mol, wat de Kierl seggt: pro Gramm zehn Pfennig! Nun mol di dat mal ut bi min Gewicht!" Das schlug durch! Viele Halter und Bleistifte wurden gezückt, und mit Vergnügen rechneten die Teilnehmer aus, welcher Betrag sich bei ihrem Gewicht ergeben würde.

Ich war froh, dass diese Story nicht nur gut ankam, sondern mit schallendem Gelächter begrüßt wurde. (...) Der sehr eifrige und positiv wirksame Syndikus half beim Herumreichen der Liste, so daß wir an diesem Nachmittage mit einer schönen Summe von 120 000 Mark abschließen konnten. Das war gerade in der damaligen Zeit ein ansehnlicher Betrag, und so waren wir in der Lage, ohne Rückgriff auf Kirchensteuermittel den Neubau zu beginnen.

 

Zur Idee der Corvinus-Stiftung

Von Fritz Erich Anhelm

Der Erfolg gab Bischof Lilje recht. Dies war der Anfang. Nun soll die Evangelische Akademie Loccum zwar nicht noch einmal neu gebaut werden. Aber auf festen Fundamenten
soll ihre Arbeit auch künftig stehen. Da ist es gut, sich der Anfänge zu erinnern.

Diese Anfänge sind eben denen mit zu verdanken, die durch großzügige Zuwendungen den ersten Spatenstich ermöglichten.

Das Fundament, das nun verstärkt werden soll, ist die Finanzierung der laufenden Arbeit. Es besteht bisher aus Mitteln der Landeskirche, Teilnehmerbeiträgen und zweckgebundenen Zuwendungen Dritter. Die Förderstiftung soll als viertes Element hinzukommen.

Warum eine Stiftung?
Was das Stiften auszeichnet, ist die Dauer der Wirksamkeit. Das angesammelte Geld darf nicht angetastet werden. Es wirkt mit den Zinsen, die es erwirtschaftet. So bleibt die Finanzkraft des Kapitals erhalten.

Die Stiftung ist auf Dauer mit dem Namen der Stifterinnen und Stifter verbunden. Und sie bleiben es mit der Evangelischen Akademie Loccum. Dies werden wir in einem Stiftungsbuch dokumentieren, das öffentlich in der Akademie einsehbar ist.

Was wird gefördert?
Grundsätzlich soll die Stiftung alles fördern können, was der Arbeit der Akademie nützt, ihre Qualität erhält und ausbaut, ihre Wirkung erhöht. Dies ist der Stiftungszweck. Darüber was konkret bezogen auf einzelne Tagungsprojekte, das Personal und die Infrastruktur gefördert wird, entscheidet
der Stiftungsvorstand auf Antrag der Akademie.

Wie können Sie sich beteiligen?
Die Mindesteinlage in die Stiftung beträgt 100 Euro. Dies
mag Ihnen im Hinblick auf das Gesamtvorhaben wenig erscheinen. Nach oben sind der Beteiligung natürlich keine Grenzen gesetzt.

Was erhalten Sie?
Die Stiftungsbeiträge sind steuerlich absetzbar. Dazu erhalten Sie eine Bescheinigung, die Sie Ihrem Finanzamt vorlegen können. Bei einer Zustiftung von mehr als 500 Euro erhalten Sie auch eine Urkunde, deren Duplikat im Buch der Stifterinnen und Stifter, das in der Akademie ausliegt, zu finden sein wird.
Darüber hinaus werden Sie durch Zusendung unserer Hauszeitschrift Forum Loccum ständig über die Arbeit der Akademie und den Fortgang der Stiftung informiert. Schließlich planen wir, die Stifterinnen und Stifter zu eigens für sie ausgerichteten Tagungen einzuladen, die gemeinsam mit dem zu bildenen Stiftungsvorstand vorbereitet werden und in deren Rahmen eine jährliche Stifterversammlung durchgeführt wird.

Und wenn Sie nicht stiften wollen oder können?
Dann laden wir Sie ein, Mitglied im Förderkreis der Evangelischen Akademie Loccum zu werden. Mit einem Mindestjahresbeitrag von 20 Euro, der mit einer Spendenbescheinigung steuerlich absetzbar ist, können Sie unsere Arbeit ebenso auf Dauer unterstützen. Der Förderkreis zählt rund 180 Mitglieder. Wir freuen uns, wenn sich mit Ihnen diese Zahl deutlich erhöhen lässt.

Natürlich wissen wir, dass wir mit dieser Initiative nur diejenigen ansprechen und gewinnen können, die schon bisher ein positives Verhältnis zu unserer Arbeit entwickelt haben. Wir vertrauen daher auf Ihren Eindruck von der Bedeutung des Beitrages dieser Arbeit für die dialogische politische Kultur in unserer Gesellschaft. Und wir möchten gern davon ausgehen, dass Sie diesen Beitrag als unterstützenswert ansehen.

In diesem Vertrauen und mit dem Dank für Ihre Beteiligung grüßt Sie aus Loccum herzlich
Ihr Dr. Fritz Erich Anhelm

 

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