(Un-)Sicherheit, Gefahrenpotential, Stigmatisierung
18.03.2026 - 20.03.2026
War der gewalttätige Mensch psychisch krank? Eine schnelle Frage vieler Medien. Ein Melderegister, schärfere Gesetze, der bessere Schutz der Gesellschaft durch Staat und Medizin werden ebenso schnell gefordert. Unsicherheiten im Umgang mit Menschen führen zu fehlerhaften Einweisungen, Menschen mit psychischen Erkrankungen werden stigmatisiert. Im Austausch verschiedener Professionen soll aufgrund von Fakten und Erfahrungswissen geklärt werden, was die Situation für alle verbessern, aber auch was sie verschlechtern, und gute Versorgung verhindern kann.
Bei der ÄKN wurden Fortbildungspunkte beantragt.
ACHTUNG: Geänderte Bus-Zeiten – Der Bus fährt am 18. März nun schon um 14.10 Uhr ab Bhf Wunstorf.
Dr. Monika C. M. Müller, Ev. Akademie Loccum
Prof. Dr. Pollmächer, Vorstandsmitglied, Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN), Berlin
Minister Dr. Andreas Philippi, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Hannover
Austausch mit Vertreter:innen von Kommune, Klinik, Polizei, Therapie:
Dr. Kirsten Hendricks, Geschäftsführerin Niedersächsischer Städtetag, Hannover
Prof. Dr. Detlef E. Dietrich, Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen, Hannover
Dr. rer. nat. Bernd Koerber, Polizeiakademie Niedersachsen, Hann. Münden
Dr. rer. nat. Kristina Schütz, Präsidentin Psychotherapeutenkammer Niedersachsen, Hannover
Prof. Dr. rer. nat. Bernd Koerber, Polizeiakademie Niedersachsen
Beate Kosubek, Polizeihauptkommissarin, Koordinatorin für Polizeitraining, Polizeiakademie Niedersachsen, Nienburg
Bodo Mathias, Erster Kriminalhauptkommissar, Leiter 1. Fachkommissariats Polizeiinspektion Northeim
Prof. Dr. med Georg von Knobelsdorff, leitender Arzt St. Bernward Krankenhaus, Leiter Rettungsdienst LK Hildesheim
Hannah Krupp, Notfallsanitäterin, Studierende, Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Hildesheim
Ein- und Ausblicke für die Praxis
Dr. Gesa Schirrmacher, Juristin, Nds. Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Hannover
Nadja Stehlin, Peine
Ingo Ulzhoefer, Elmshorn
Die Medizin / Psychiatrie?
Prof. Dr. Detlef E. Dietrich, Ärztlicher Direktor AMEOS Klinik Hildesheim und Hameln, Hildesheim
Die Polizei?
Dr. Alexandra Dittmann-Balcar, Landeskriminalamt Niedersachsen, Hannover
Die Politik?
Thomas Uhlen, MdL CDU, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Melle
Parallele AGs mit den Akteursgruppen
Prof. Dr. Detlef E. Dietrich, Ärztlicher Direktor AMEOS Klinik Hildesheim und Hameln
Dr. rer. nat. Kristina Schütz, Präsidentin Psychotherapeutenkammer Niedersachsen
Dr. med. Maren Kempf, Chefärztin, Ameos Klinikum Hildesheim
Thomas Uhlen, MdL CDU
Nicolas Mülbrecht-Breer, MdL Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Psychiatrie, Hannover
Dr. Alexandra Dittmann-Balczar, Landeskriminalamt Niedersachsen, Hannover
Prof. Dr. Bernd Koerber, Polizeiakademie Niedersachsen
Grania Grözinger, Vorstand, Angehöriger Psychisch Erkrankter Menschen Landesverband Hamburg -LApK, e. V., Hamburg
Stella Tinbergen, Regisseurin, Freiberuflerin, Wiesbaden
… von Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen
Grania Grözinger, LApK Hamburg e. V.
… von Opfern verübter Gewalttaten
Dr. med. Maren Kempf, Chefärztin, Ameos Klinikum Hildesheim
Die Kliniken?
Michael Dieckmann, Chief Development Officer, Vorstandsmitglied Ameos Gruppe, Zürich
Die Sozialpsychiatrischen Dienste?
Dr. Wolf Döring, Sozialpsychiatrischer Dienst Heidekreis, Soltau
Die Justiz?
NN (angefragt)
Parallele AGs mit den Akteursgruppen
Michael Dieckmann, Vorstand Ameos Gruppe
Dr. Burkhard Neuhaus, Chefarzt, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Hannover
Dr. Wolf Döring, Sozialpsychiatrischer Dienst Heidekreis, Soltau
(Pflege, Klinik, Polizei, Notärzte)
Dr. med. Maren Kempf, Chefärztin, Ameos Klinikum Hildesheim
Dr. Alexandra Dittmann-Balcar, LKA Niedersachsen, Hannover
Wolfram Beins, Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen, Celle
PD Dr. med. Sven Speerforck, stv. Leiter Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Leipzig
Christina Harland, Redakteurin NDR, Landesfunkhaus Niedersachsen, Hannover
Melissa Braun, ambet e. V., Braunschweig
Dr. Peter Poradisch, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, KRH Psychiatrie Wunstorf
Dr. phil. Candelaria I. Mahlke, Leitung AG Partizipativ-Kollaborative Forschung, Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf
Moderation Dr. Monika C. M. Müller
War der gewalttätige Mensch psychisch krank?
Eine schnelle Frage vieler Medien und Menschen nach öffentlichen Gewalttaten. Dabei sind Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht generell gefährlicher als psychisch gesunde Menschen.
Dennoch werden fast reflexhaft nach Taten wie in Mannheim und Hamburg Melderegister, schärfere Gesetze und ein besserer Schutz der Gesellschaft gefordert.
Auf der anderen Seite führen Unsicherheiten im Umgang mit Menschen zu fehlerhaften Einweisungen, Menschen mit psychischen Erkrankungen werden stigmatisiert.
Das Psychisch-Kranken-Gesetz -PsychKG- regelt Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch kranke Menschen, insbesondere die Zwangsunterbringung in psychiatrischen Kliniken bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung. In Niedersachsen wie auch in anderen Bundesländern wird dieses Gesetz zurzeit überarbeitet.
Im Austausch verschiedener Professionen soll aufgrund von Fakten und Erfahrungswissen geklärt werden, was die Situation für alle verbessern, aber auch was sie verschlechtern, und gute Versorgung verhindern kann.
Im Fokus stehen u.a. folgende Themen:
Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Erfahrungen und Fragen in den gemeinsamen Austausch einzubringen.
Dr. Monika C. M. Müller, Studienleiterin EAL
Prof. Dr. Detlef E. Dietrich, Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen
Dr. Kristina Schütz, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen
Prof. Dr. Julia Koll, Akademiedirektorin
Tagungsnummer
2614
Tagungsgebühren
Regulär
240€
Ermäßigt
160€
Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur bei Vorlage einer gültigen Bescheinigung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nur nach Absprache möglich.
Stornierung
Bei einer Absage nach dem 07.03.2026 müssen wir Ihnen 50% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei einer Absage nach dem 13.03.2026 müssen wir Ihnen 100% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei nicht erfolgter Absage müssen wir die gesamte Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Zahlung
Bitte bezahlen Sie die Gebühren erst nach Erhalt einer Rechnung von uns.
Anreise
Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier
Es besteht eine direkte Verbindung zur Akademie mit dem Zubringerbus ab dem Bahnhof in Wunstorf.
Zur Akademie - Abholung am Bahnhof Wunstorf, Ausgang ZOB: 18.03.2026, 14:10 Uhr
Zum Bahnhof - Ankunft am Bahnhof Wunstorf (voraussichtlich): 20.03.2026, 13:55 Uhr
Bitte setzen Sie im Anmeldeformular bei gewünschter Mitfahrt im Zubringerbus die entsprechende Auswahl, da die Plätze begrenzt sind.