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Flüchtlingsschutz in Deutschland und weltweit:

Evidenz- und Reflexionsmöglichkeiten für Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung

03.06.2026 - 05.06.2026

Thema

Die Tagung beleuchtet den Flüchtlingsschutz in Deutschland, Europa und international vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen und polarisierter Diskurse. Auf Basis des jährlich im Transcript Verlag erscheinenden „Reports Globale Flucht“ bietet sie eine evidenzbasierte Reflexion von Stand und Zukunft des Flüchtlingsschutzes. Ziel ist es, Brücken zwischen Forschung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu schlagen.

Mittwoch, 03.06.2026
14:00 Uhr
Anreise der Teilnehmer*innen

14:30 Uhr
Begrüßung und Einführung

Jordanka Telbizova-Sack (EvAL), Franck Düvell (RGF, FFVT, IMIS), Majdi Laktinah (RAB)

15:00 Uhr
Kaffee und Kuchen

15:30 Uhr
World-Café zum Einstieg / 4 Stationen

16:45 Uhr
Panelrunde 1: Evidenz aus der Forschung „Stand des Flüchtlingsschutzes"

Moderation: Daniele Saracino, Bonn International Centre for Conflict Studies (bicc)

-
Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), Zukunft des Asyls

Prof. Dr. Petra Bendel, Forschungsbereich Migration, Flucht und Integration, Universität Erlangen-Nürnberg

-
Externalisierung der EU-Migrationspolitik

Prof. Dr. Bernd Kasparek, Universität Delft

-
Rückkehr- und Bleibeperspektiven (Ukraine, Syrien

Bahadir Dincer – Projektleiter, Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC)

18:30 Uhr
Abendessen

19:30 Uhr
Flucht, Ankommen und sozialer Wandel. Perspektiven für Geflüchtete in der deutschen Aufnahmegesellschaft.

Moderation: Prof. Dr. Andreas Pott – Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück
Prof. Dr. Birgit Glorius, Stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrats; Professorin für Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung, Technische Universität Chemnitz

20:30 Uhr
Ausklang auf der Galerie

Donnerstag, 04.06.2026
08:15 Uhr
Einladung zur Morgenandacht, anschl. Frühstück

09:30 Uhr
Panelrunde 1: Praktiker*innen berichten

Moderation: Maarit Thiem – Senior Researcher, Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC)

-
Umsetzung der GEAS-Reform

Doris Kratz-Hinrichsen, Landesbeauftragte für Flüchtlings- und Asyl und Zuwanderungsfragen, Schleswig-Holstein

-
Zusammenarbeit mit Drittstaaten (Externalisierung)

Christin Furtwängler, Stellvertretende Referatsleiterin, Auswärtiges Amt

-
Rückkehr- und Bleibeperspektiven

Ingo Dietz, Leiter der Ausländerbehörde Hannover

11:00 Uhr
Kaffeepause

11:30 Uhr
Werkstattgruppen:

Rückfragen und Vertiefung der Panel-Inputs

-
WG 1: Umsetzung der GEAS-Reform

Pro Asyl – N.N.

-
WG 2: Zusammenarbeit mit Drittstaaten, Entwicklungspolitik und Fluchtvermeidung

Dr. Anne Koch – Senior Fellow Migration, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

-
WG 3: Rückkehr, Bleibeperspektiven und Schutzregime

Majdi Laktinah – Refugee Advisory Board Germany

12:30 Uhr
Mittagessen

14:00 Uhr
Panelrunde 2: Evidenz aus der Forschung „Fluchtziel Deutschland“

Moderation: Dr Franck Düvell, Leitender Wissenschaftler, Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück

-
Kommunen und Gemeinden zwischen Aufnahme, Überforderung und guten Praktiken

Prof. Dr. Hannes Schammann - Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR), Institut für Sozialwissenschaften an der Universität Hildesheim

-
Bildung/Schule

Dr Thomas Kemper, Technische Universität Dortmund

-
Arbeitsmarkt

Prof. Dr. Yuliya Kosyakova – Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) / Universität Bamberg

15:30 Uhr
Kaffee und Kuchen

16:00 Uhr
Fortsetzung Panelrunde 2

Diskussion

16:30 Uhr
Werkstattgruppen - Vertiefung und Diskussion mit Praktiker*innen

-
WG 1: Kommunen, Überforderung und Steuerung / beste Praktiken

Dr. Matthias Schulze-Böing, Transnational Coordinator Cooperate, Reach Out, Integrate Services, Offenbach am Main

-
WG 2: Schule zwischen Überforderung und guten Praktiken

Marina Root, Fachdienst Bildung, Osnabrück
Meltem Avci-Werning, Schulpsychologische Dezernentin, Regionales Landesamt für Schule und Bildung, Hannover

-
WG 3: Arbeitsmarkt und innovative Zugangswege

Franziska Hirschelmann (Jobs4Refugees)

-
WG 4: Medien, alternative und konstruktive Narrative

Fabio Ghelli, Leitung Pressegespräche, Redakteur, Mediendienst Integration

18:00 Uhr
Zusammenfassung der Werkstattgruppen 1 und 2

18:30 Uhr
Abendessen

20:00 Uhr
Informeller Austausch auf der Galerie

Freitag, 05.06.2026
09:15 Uhr
Welche Zusammenhänge und Felder sollte eine ganzheitliche und nachhaltige Flüchtlingspolitik berücksichtigen?

Franck Düvell, IMIS, Universität Osnabrück

09:45 Uhr
Pause

10:15 Uhr
Podiumsdiskussion: „Ist ein Perspektivwechsel möglich und wie könnte eine andere Asylpolitik aussehen?“

Moderation: Dr Daniele Saracino, bicc

Prof. Dr. Pauline Endres de Oliveira – Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg und Beauftragter des Rates der EKD für Flüchtlingsfragen (angefragt)
Thorben Knobloch, Referent für Asylpolitik/Flüchtlingshilfe, Der Paritätische
Elizabeth Beloe, Vorstandsvorsitzende, Bundesverband Netzwerk von Migrant*innenorganisationen

12:15 Uhr
Zusammenfassung und Ausblick

12:30 Uhr
Mittagessen

13:30 Uhr
Ende der Tagung

Mehr zum Thema

Die Tagung widmet sich dem Flüchtlingsschutz in Deutschland, Europa und weltweit im Spannungsfeld vielfältiger gesellschaftlicher Herausforderungen und zunehmend polarisierter Diskurse. Ziel ist eine evidenzbasierte Reflexion des aktuellen Stands sowie der zukünftigen Entwicklung des Flüchtlingsschutzes. Die Begriffe Flucht und Flüchtlinge werden dabei weit verstanden und umfassen neben Asylsuchenden auch befristet Geschützte, Binnenvertriebene sowie Menschen, die infolge klimatischer Veränderungen ihre Heimat verlassen mussten.

Aufbauend auf den Erkenntnissen des Reports „Globale Flucht“ werden empirische Befunde aus der Forschung mit praktischen Erfahrungen unterschiedlicher Akteursgruppen zusammengeführt. Die Tagung versteht sich als Plattform, die Brücken zwischen Forschung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft schlägt, um Herausforderungen, Chancen und Handlungsspielräume gemeinsam zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln.

Im Fokus stehen u.a. folgende Fragen:

  • Wie ist der aktuelle Stand des Flüchtlingsschutzes in Deutschland, Europa und international – und welche Trends zeichnen sich ab?
  • Welche Rolle spielen wirtschaftliche, demografische und ökologische Faktoren für Fluchtbewegungen und Aufnahmestrukturen?
  • Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft besser miteinander verzahnt werden?
  • Welche Verantwortung kommt den Medien bei der differenzierten Darstellung von Flucht und Migration zu?
  • Welche innovativen Ansätze gibt es weltweit, um Schutz, Integration und gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig zu verbessern?

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

 

 

Organisatorisches

Tagungsnummer

2625

Tagungsgebühren

Regulär
230€
Ermäßigt
160€

Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur bei Vorlage einer gültigen Bescheinigung vor der Tagung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.

Stornierung

Bei einer Absage nach dem 21.05.2026 müssen wir Ihnen 50% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei einer Absage nach dem 29.05.2026 müssen wir Ihnen 100% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei nicht erfolgter Absage müssen wir die gesamte Tagungsgebühr in Rechnung stellen.

Zahlung

Bitte bezahlen Sie die Gebühren erst nach Erhalt einer Rechnung von uns.

Anreise

Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier

Es besteht eine direkte Verbindung zur Akademie mit dem Zubringerbus ab dem Bahnhof in Wunstorf.
Zur Akademie - Abholung am Bahnhof Wunstorf, Ausgang ZOB: 03.06.2026, 13:30 Uhr
Zum Bahnhof - Ankunft am Bahnhof Wunstorf (voraussichtlich): 05.06.2026, 13:50 Uhr

Bitte setzen Sie im Anmeldeformular bei gewünschter Mitfahrt im Zubringerbus die entsprechende Auswahl, da die Plätze begrenzt sind.