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Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in der Schule

Ein Tag für Pädagoginnen und Pädagogen sowie mit Schulen kooperierende Hospize

13.12.2019 - 14.12.2019

Thema

Der Tod gehört zum Leben dazu. Er betrifft jedes Alter und macht auch vor der Schule nicht halt. Wie können Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern mit dieser außergewöhnlichen und meist belastenden Situation umgehen? Was müssen Pädagogen/innen über Verlustbewältigung und Trauerarbeit wissen, um Schüler/innen gut begleiten zu können? Diese Tagung vermittelt Erkenntnisse aus dem Projekt „Hospiz macht Schule“, bietet Hintergrundinformation für Pädagogen/innen sowie ein Austauschforum für eigene Erfahrungen.

Programm

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Anreise, Anmeldung

14:00 Uhr
Begrüßung

Dr. Monika C. M. Müller, Ev. Akademie Loccum

14:15 Uhr
Entwicklungspsychologische Aspekte zu Sterben, Tod und Trauer

Eva Paul, Dipl.-Kunsttherapeutin, -pädagogin,
Fischerhude

15:00 Uhr
Kaffeetrinken

16:00 Uhr
Welche Unterstützung brauchen betroffene Kinder und Jugendliche?

Petra Brenner, Leiterin, Löwenzahn – Zentrum für trau-ernde Kinder und Jugendliche e. V., Hannover

17:15 Uhr
Umgang mit schwerkranken Kindern, Geschwisterkindern und Angehörigen.

Schulungen für Lehrkräfte?
Petra Kettler, betroffene Mutter, Trauerbegleiterin, Bremen

18:30 Uhr
Abendessen

-
Kooperation zwischen Schule und Hospiz.

Teil I

19:30 Uhr
Schulkooperation: Vorteile für beide Partner?

Elisabeth Lohbreier, Leiterin der Akademie Löwenherz, Bremen
Bettina Zander, Bildungsreferentin, Bereich Schulkoope-ration, Akademie Löwenherz, Bremen
NN, Lehrkraft aus einer bestehenden Schulkooperation

20:45 Uhr
Erfahrungsaustausch in Kleingruppen

21:15 Uhr
Ausklang auf der Galerie

08:15 Uhr
Morgenandacht

08:30 Uhr
Frühstück

09:30 Uhr
Kooperation zwischen Schule und Hospiz.

Teil II

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Hospiz macht Schule: Anfänge und weiterführende Erkenntnisse aus der Sozialraum- und Lernforschung

Dr. Paul Timmermanns, Projektleiter „Hospiz mach Schule“, Geschäftsführung, Bundes-Hospiz-Akademie, Wuppertal

10:40 Uhr
Pause

11:00 Uhr
Was ändert sich in Bezug auf Sterben, Tod und Trauer durch eine multikulturelle und multireligiöse Schülerschaft?

Yvonne Adam, Ethnologin, Institut für Migration, Kultur und Gesundheit - AMIKO, Berlin

12:30 Uhr
Mittagessen

Mehr zum Thema

Sterben und Tod gehören zum Leben dazu. Oft jedoch setzen wir uns mit diesen Themen erst auseinander, wenn sie uns direkt betreffen.
Eine schwere Krankheit oder ein plötzlicher Todesfall innerhalb der Schüler- oder Lehrerschaft sind Anlässe, sich in der Schule mit Sterben, Tod und Trauer zu beschäftigen.

Aber auch Todesfälle außerhalb der Schule wirken in die Schule hinein. Für Kinder und Jugendliche, die ein Elternteil oder ein Geschwisterkind verloren haben, bricht eine Welt zusammen. Sie leiden nicht nur unter dem Verlust, sondern auch unter dem meist veränderten Verhalten der zurückbleibenden Familienangehörigen.

In dieser Zeit brauchen Schüler*innen die Normalität in der Schule. Eine an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtete Begleitung durch Lehrkräfte ist sehr wertvoll.

Deshalb ist es Ziel dieser Tagung, Hinweise und Hilfestellung beim Umgang mit trauernden Kindern zu vermitteln und Raum für den Austausch von Erfahrungen zu schaffen.

  • Wie trauern Kinder und Jugendliche und wie können sie gut aufgefangen und unterstützt werden?
  • Welche Unterstützung benötigen Geschwisterkinder und Angehörige?
  • Wie können Schüler*innen ihre Trauer ausdrücken?
  • Wie können Kollegium, Eltern und Mitschüler*innen in die Begleitung einbezogen werden?
  • Wie können Schulen und Kinderhospize zum Wohle der Kinder und Jugendlichen kooperieren?
  • Können Besuche von Hospizen in Schulen Ängste und Vorbehalte bezüglich der Themen Sterben und Tod auflösen?
  • Welche Unterstützung hilft trauernden Menschen der verschiedenen Glaubensrichtungen?

 

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Erfahrungen und Fragen in den gemeinsamen Austausch einzubringen.

 

Dr. Monika C. M. Müller, Tagungsleiterin

Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

Organisatorisches

Tagungsnummer

1972

Tagungsgebühren

Regulär
130€
Ermäßigt
70€

Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur gegen gültiger Bescheinigung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.

Stornierung

Bei einer Absage nach dem 06.12.2019 müssen wir Ihnen 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.

Überweisungen

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 13442 auf folgendes Konto:

Evangelische Bank eG
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50
BIC: GENODEF1EK1

Anreise

Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier

Es besteht eine direkte Verbindung zur Akademie mit dem Zubringerbus ab dem Bahnhof in Wunstorf.
Zur Akademie - Abholung am Bahnhof Wunstorf, Ausgang ZOB: 13.12.2019, 13:15 Uhr
Zum Bahnhof - Ankunft am Bahnhof Wunstorf (voraussichtlich): 14.12.2019, 14:00 Uhr

Bitte setzen Sie im Anmeldeformular bei gewünschter Mitfahrt im Zubringerbus die entsprechende Auswahl, da die Plätze begrenzt sind.