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Nukleare Geschichte Deutschlands

Lehren aus der Vergangenheit für die Zukunft?

12.09.2020 - 13.09.2020

Thema

Wenn im Jahr 2022 die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet werden, wird die Kernenergie in Deutschland eine über 65-jährige Geschichte haben. Was von dieser Geschichte ist im Gedächtnis der Gegenwart präsent und beeinflusst sie? Wie kann die Befassung mit der Vergangenheit über eine pure Sammlung historischer Ereignisse hinaus einen konkreten Lebensbezug zur Gegenwart schaffen? Wie kann sie für die aktuelle Suche nach einem Atommülllager fruchtbar gemacht werden? In dem Workshop wollen wir uns diesen Fragen und konkreten Ansätzen zur Umsetzung nähern.

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Programm

Samstag, 12.09.2020
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Anreise und Anmeldung

18:00 Uhr
Begrüßung, Erwartungen und Ziele

Dr. Monika C. M. Müller, Ev. Akademie Loccum
Prof. Dr. Ulrich Smeddinck, Institut für Technikfolgenab-schätzung und Systemanalyse – ITAS, Netzwerk Nukle-ares Gedächtnis – NeNuG, Karlsruhe

19:00 Uhr
Abendessen

20:15 Uhr
Wozu sich überhaupt mit Vergangenheit befassen?

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Teil I: Historische Aufarbeitung

Dr. Jan-Henrik Meyer, MPI für Europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt a. M, online-Impuls

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Austausch in Kleingruppen und im Plenum

Themen, Erfahrungen, Ideen, Ansätze …

21:15 Uhr
Ausklang auf Terrasse und Galerie

Sonntag, 13.09.2020
08:15 Uhr
Andacht, Zimmer räumen, Zimmerschlüssel abgeben

08:45 Uhr
Frühstück

09:45 Uhr
Wozu sich überhaupt mit Vergangenheit befassen?

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Teil II: Aufarbeitung von Konflikten

Martin Donat, Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg,
Damnatz

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Austausch in Kleingruppen und im Plenum

Themen, Erfahrungen, Ideen, Ansätze …

11:00 Uhr
Pause

11:30 Uhr
Parallele Arbeitsgruppen – Teil I

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AG I: Demokratie durch Zivilcourage

Fortschritt durch Widerstand gestern – und heute?
Martin Donat, Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg
Moderation: Dr. Monika C. M. Müller

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AG II: Verletzungen auf vielen Seiten

(Wie) Kann man das konkret angehen und bearbeiten?
(Wie) sind Verletzungen im aktuellen Prozess zu vermeiden?
Gabi Haas, freie Journalistin, Vorsitzende Gorleben Archiv, Hamburg
Moderation: Prof. Dr. Ulrich Smeddinck

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AG III: Konzeptionelle Ansätze: Bearbeitung der Vergangenheit für die Gegenwart

Dr. Peter Hocke, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse – ITAS, NeNuG, Karlsruhe
Moderation: Asta von Oppen, NeNuG, Gartow

13:00 Uhr
Mittagessen

13:45 Uhr
Parallele Arbeitsgruppen – Teil II

14:45 Uhr
Ergebnisse, Weiterarbeit, Vereinbarungen

Dr. Monika C. M. Müller
Prof. Dr. Ulrich Smeddinck

15:30 Uhr
Stehkaffee zum Abschied

15:55 Uhr
Bus nach Wunstorf