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Sterben neu leben

Ideale und Herausforderungen für Gesellschaft und Hospizarbeit

24. Loccumer Hospiztagung

Neuer Termin: 10.06.2022 - 11.06.2022

Thema

Dass Sterben eine Lebensphase besonderer Würde ist, trägt die Hospizbewegung seit ihren Anfängen in den gesellschaftlichen Diskurs ein. Die Ideale eines würdevollen Sterbens stehen vor schwierigen Herausforderungen. Einsames Sterben durch coronabedingte Kontaktbeschränkungen und die Diskussion um assistierten Suizid stoßen ein Grundlegendes Nachdenken an. Welche Rahmenbedingungen braucht Sterben in Würde? Wo stoßen wir an Grenzen und wie gehen wir damit um? Was trägt im Sterben? Was trägt in der Sterbebegleitung?

Programm

Freitag, 10.06.2022
16:00 Uhr
Was brauchen wir für ein gutes Sterben? Fünf Thesen

Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Berlin

18:00 Uhr
Wem gehört der Tod?

Gottes Werk und des Menschen Beitrag
Anne und Nikolaus Schneider, Essen

Samstag, 11.06.2022
10:00 Uhr
Würdevolles Sterben = gestaltetes Sterben? Zu den Grenzen heutiger Sterbeideale

Dr. Nina Streeck, Zürich

12:00 Uhr
Gibt es ein gutes Leben im Sterben?

Erfahrungen und Anregungen aus christlicher Sicht
Prof. Dr. Dietmar Mieth, Tübingen

14:00 Uhr
Was ist offen? Was ist zu hoffen?

Mini Barcamp

Referierende

Prof. Dr. Winfried Hardinghaus
ist Chefarzt der Klinik für Palliativmedizin am Franziskus-Krankenhaus Berlin und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands
Prof. em. Dr. Dietmar Mieth
kath. Moraltheologe, emeritierter Professor für theologische Ethik unter besonderer Berücksichtigung der Gesellschaftswissenschaften an der Universität Tübingen
Anne Schneider
Theologin und Autorin
Nikolaus Schneider
ist ev. Theologe und ehemaliger Ratsvorsitzender der EKD
Dr. Nina Streeck
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Zürich, Institut für Sozialethik und UFSP Initerare (Innovative Therapies in Rare Disease), freiberufliche Autorin und Ethikbegleiterin

Mehr zum Thema

Sterben ist nicht das Gegenteil von Leben, sondern eine Lebensphase besonderer Würde. Diese Einsicht rückt die Hospizbewegung seit ihren Anfängen immer wieder ins öffentliche Bewusstsein und trägt sie in den gesellschaftlichen Diskurs um Fragen von Tod und Sterben ein. Die Ideale eines würdevollen Sterbens standen in den letzten Jahren vor schwerwiegenden und dramatischen Herausforderungen. Es sind in erster Linie die schmerzhaften Erfahrungen einsamen, unbegleiteten Sterbens durch coronabedingte Kontaktbeschränkungen, aber auch die Diskussion um selbstbestimmtes Sterben und sogenannten assistierten Suizid, die ein neues Nachdenken anstoßen: Müssen wir neu lernen, mit dem „Sterbenmüssen“ zu leben? Welche Bilder und Vorstellungen würdevollen Sterbens haben wir? Welche Rahmenbedingungen braucht Sterben in Würde? Wo stoßen wir an Grenzen und wie gehen wir damit um? Was trägt im Sterben? Was trägt in der Sterbebegleitung?

Organisatorisches

Tagungsnummer

2232

Tagungsgebühren

Regulär
50€

Überweisungen

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 16519 auf folgendes Konto:

Kirchliche Verwaltungsstelle Loccum

Evangelische Bank eG
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50
BIC: GENODEF1EK1