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Gender und Migration

Arbeitsmarktintegration und Perspektiven für Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte

In Kooperation mit dem Netzwerk „Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachsen“ (NeMiA)

27.04.2026 - 29.04.2026

Thema

Rund die Hälfte der Menschen mit Migrationshintergrund in Niedersachsen sind Frauen. Sie bringen großes Potenzial für Wirtschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt mit, doch viele ihrer Talente bleiben ungenutzt: Dequalifikation, erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt und Benachteiligungen stellen weiterhin Herausforderungen dar. Die Tagung will Erfolgsfaktoren und Hindernisse aufzeigen und diskutieren, wie Beschäftigungschancen und Teilhabe verbessert werden können.

Montag, 27.04.2026
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Anreise der Teilnehmer*innen /Kaffee und Kuchen

15:15 Uhr
Begrüßung und Einführung

Dr. Jordanka Telbizova-Sack, Ev. Akademie Loccum
Naciye Çelebi-Bektaş, DGB-Niedersachsen, Netzwerk NeMiA 2.0

15:40 Uhr
Wie Migrantinnen den Arbeitsmarkt bereichern

Natalie Pawlik*, Staatsministerin, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus

16:15 Uhr
Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen großes Potenzial und viele Herausforderungen

Laura-Goßner, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

17:00 Uhr
Pause

17:15 Uhr
Chancengleichheit für Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt

Maren Schiel, Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen, Hannover
Sandra Lüke, Beauftragte für Migrationsthemen am Arbeitsmarkt, Jobcenter Region Hannover

18:30 Uhr
Abendessen

19:30 Uhr
Musikprogramm

Von und mit Jekbun Sincar

20:45 Uhr
Ausklang auf der Galerie

Dienstag, 28.04.2026
08:15 Uhr
Einladung zur Morgenandacht, anschl. Frühstück

09:30 Uhr
Gesundheitsversorgung von Migrantinnen Frauengesundheit und wieso wir über feministische Medizin sprechen müssen

Dr. Angelika Voss, Frauen- und MädchenGesundheitsZentrum Region Hannover e.V. (FMGZ)
Kommentar: Sifa Degirmenci, Ambulante Hilfen für Menschen mit Behinderung e.V., Hannover

10:30 Uhr
Pause

11:00 Uhr
Best Practices aus Projekten und Unternehmen

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Mit Migrantinnen gegen den Fachkräftemangel

Marie-Theres Volk, Welcome & Connect Center Osnabrück

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Sefa -Nachhaltige Arbeitsmarktintegration von Frauen mit Fluchterfahrung

Lejla Medanhodžić, Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung, Berlin

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Arbeitsmarktzugänge für geflüchtete Frauen: Herausforderungen und Lösungsansätze aus der Praxis

Ludmila Wunder, Diakonie Niedersachsen, Hannover

12:30 Uhr
Mittagessen und Pause

14:00 Uhr
Empowerment im Dialog: Migrantinnen berichten, diskutieren, inspirieren

Jasmin Arbabian-Vogel, Präsidentin, Verband deutscher Unternehmerinnen, Hannover
Emina Sünger, IN SANA, WOMEN ASSOCIATION E.V., Aachen
Oksana Janzen, Ukrainischer Verein in Niedersachsen e. V., Hannover

15:30 Uhr
Kaffee und Kuchen

16:00 Uhr
Fortsetzung: Empowerment im Dialog, Migrantinnen berichten, diskutieren, inspirieren

Nuria Miralles Andress, LIVT Lüneburger Initiative für Vielfalt und Teilhabe, Lüneburg
Dr. Meltem Sermet, START-Selbstbestimmte Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt für Frauen mit Einwanderungs- oder Fluchtgeschichte, Föderation Türkischer Elternvereine in Niedersachsen, Hannover

17:00 Uhr
Parallele Workshops

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Workshop 1 Migrantinnen-Forum „Empowerment & starke Stimmen“

Leitung: Emine Decker, Interkulturelle Personalberatung, Hannover

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Workshop 2 Zugang zum Arbeitsmarkt von Migrantinnen – Perspektiven und Herausforderungen

Canan Uluğ, Vorstandsvorsitzende von Migration und Arbeitswelt e.V. – interkulturell, innovativ, inklusiv (MA.i e.V.), Köln
Sara Larbi-Niazy, Beratungsreferentin, Migration und Arbeitswelt e.V.

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Workshop 3 Betriebliche Integration internationaler Kolleg*innen

Yulyane Korkmaz, Referentin für Diversity Management & Interkulturelle Öffnung, IQ Netzwerk RKW Nord GmbH, Osnabrück

18:30 Uhr
Abendessen

19:30 Uhr
Berichte aus den Workshops

20:00 Uhr
Beisammensein auf der Galerie, Gelegenheit zu Gesprächen

Mittwoch, 29.04.2026
08:15 Uhr
Einladung zur Morgenandacht, anschl. Frühstück

09:30 Uhr
Zwischen Ressourcenlogik und Anerkennung. Diversität als Versprechen und Wirklichkeit für Frauen in der Migrationsgesellschaft

Prof Dr. Seda Rass-Turgut, HAWK-Hochschule, Holzminden

10:15 Uhr
Pause

10:45 Uhr
Abschlussdiskussion

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„Teilhabe gestalten: Wege zur Chancengleichheit von Migrantinnen“ Wie geht es weiter? Was braucht es für bessere Arbeitsmarktchancen und gesellschaftliche Teilhabe?

Dr. Uta Maritta Biermann, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Hannover
Benedikt Hüppe, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN), Hannover
Dr. Ernesto Harder, Geschäftsführer des DGB Bezirks Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt, Hannover
Johannes Pfeiffer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen bei der Bundesagentur für Arbeit, Hannover
Jasmin Arbabian-Vogel, Präsidentin, Verband deutscher Unternehmerinnen, Vorstandsmitglied, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Hannover

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Abschluss & Ausblick

12:30 Uhr
Mittagessen

Mehr zum Thema

Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte bilden in Niedersachsen und bundesweit einen bedeutenden, oft unterschätzten Ressourcenpool: Rund die Hälfte der Menschen mit Migrationshintergrund in Niedersachsen sind Frauen. Ihre Qualifikationen und Berufserfahrungen sind ein wichtiges Potenzial für Fachkräftesicherung und gesellschaftlichen Zusammenhalt – bleiben jedoch häufig ungenutzt. Dequalifikation, Anerkennungshemmnisse, bürokratische Hürden, fehlende Sprachkenntnisse, mangelnde Kinderbetreuung und Diskriminierung führen dazu, dass berufliche Biografien nicht adäquat fortgeführt werden können. Viele Migrantinnen arbeiten zudem überproportional in sozial-reproduktiven Berufen.

Die Tagung nimmt diese Herausforderungen in den Blick und untersucht, wie qualifikationsgerechte Beschäftigung ermöglicht und langfristige Perspektiven geschaffen werden können. Dabei stehen sowohl individuelle als auch strukturelle Faktoren im Mittelpunkt – von Kompetenzvalidierung und Weiterbildungszugängen über digitale Qualifikationen bis hin zu geschlechtsspezifischen Belastungen wie Care-Verantwortung und Teilzeitfallen. Auch die veränderten Migrationsmuster infolge geopolitischer Entwicklungen, insbesondere durch die Flucht vieler ukrainischer Frauen und Kinder, bilden einen wichtigen Bezugspunkt: Sie zeigen, wie notwendig flexible Unterstützungsstrukturen und abgestimmte politische Maßnahmen sind.

Die Tagung richtet sich an Vertreter*innen von Frauen- und Wohlfahrtsverbänden, der Politik und der Verwaltung, der Migrationsforschung, Gleichstellungsbeauftragte, Arbeitsagenturen, Jobcenter, Gewerkschaften sowie Frauen mit Migrationshintergrund. Ziel ist es, Wissen zu bündeln, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und neue Kooperationen auf den Weg zu bringen.

Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Expertise einzubringen!

Organisatorisches

Tagungsnummer

2619

Tagungsgebühren

Regulär
200€
Ermäßigt
140€

Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur bei Vorlage einer gültigen Bescheinigung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.

Zahlung

Bitte bezahlen Sie die Gebühren erst nach Erhalt einer Rechnung von uns.

Anreise

Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier