Motivationale Strategien und theologische Perspektiven
In Kooperation mit dem Projekt "Theologie als Hoffnungsforschung? Auswirkungen der Klimakrise auf theologische Reflexion und religiöse Praxis (Erfurt/Salzburg)"
25.09.2026 - 27.09.2026
Die Klimakrise stellt Kirche und Gesellschaft vor epochale Herausforderungen. Was motiviert zu nachhaltigem Handeln? Welche Rolle spielen Erzählungen der Hoffnung? Die Tagung entwickelt interdisziplinäre Perspektiven, die ökologische Transformation und soziale Gerechtigkeit verbinden. Sie fragt nach Motoren für kirchliches Engagement und eine nachhaltige Praxis und entwickelt kollektive Zukunftsvisionen.
Dr. Bastian KÖNIG, Studienleiter für Kirchenentwicklung, Theologie und Ethik, Evangelische Akademie Loccum
Impuls mit Interaktion und Kennenlernen
Mag. Mag. Dr. Elisabeth HÖFTBERGER, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Paris Lodron Universität Salzburg, Projektleiterin: Theologie als Hoffnungsforschung? Auswirkungen der Klimakrise auf theologische Reflexion und religiöse Praxis
Mag. Mag. Dr. Andrea SCHMUCK, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Paris Lodron Universität Salzburg
Dr. Dominique-Marcel KOSACK, Direktor für den Bereich „Charismatisches Christentum“ am Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, Paderborn
Dr. Mark PORTER, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt
Prof. Dr. Dr. Felix EKARDT, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik, Leipzig
Alice HAGUE, Senior-Wissenschaftlerin für Umwelt- und Sozialwissenschaften am James Hutton Institute, Aberdeen (Schottland)
Dr. Julian-Christopher MARX, Referent in der Abteilung 4 Kirchliche Handlungsfelder, Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Hannover
Prof. Dr. Anita ENGELS, Lehrstuhl für Soziologie, insbesondere Globalisierung, Umwelt und Gesellschaft an der Universität Hamburg
PD Dr. Gregor TAXACHER, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Katholische Theologie, TU Dortmund
Dr. Jörg ALT, Pfarrer am Dom und in der Gemeinde St. Blasien im Hochschwarzwald (digitale Zuschaltung)
Lars-Robin SCHULZ, Theologischer Referent für Qualitätsentwicklung im Gottesdienst, Zentrum für ev. Gottesdienst- und Predigtkultur, Wittenberg
Gabi GUST, Referentin
Schwerpunkt: Biodiversität auf Friedhöfen, Team Umweltschutz der Evangelischen Agentur Hannover
Astrid LAHMANN, Referentin
Schwerpunkte: Projekt BiCK, Biodiversität auf Friedhöfen, Team Umweltschutz der Evangelischen Agentur Hannover
Sophia DUBBERT, Referentin
Schwerpunkt: Strategische Klimaanpassung, Team Umweltschutz der Evangelischen Agentur Hannover
Matthias BRUST, Landeskirchliche Gemeinschaften, Deister-Leine e.V., Gemeinschaftspastor , Springe
Janette ZIMMERMANN, Diakonin im Kirchenkreis Laatzen-Springe
Lars-Robin SCHULZ, Wittenberg
Alexandria KRUG, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Grundschuldidaktik Werken, Universität Leipzig
Mag. Theol. Marko JESSKE, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Theologie, Universität Heidelberg
Mag. Theol. Nora MEYER, Vikarin an der Martinsgemeinde Geismar
M. Ed. Henrike HERDRAMM, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Praktische Theologie/Religionspädagogik am Institut für Katholische Theologie der TU Dortmund
Jutta EILERS, Psychologische Psychotherapeutin, Psy4F – psychologists for future Bremen
Dr. Megan ARNDT, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Systematische Theologie (Ethik), Universität Heidelberg
Prof. Dr. Kate RIGBY, Direktorin des Zentrums für Multidisziplinäre Umweltstudien in den Geisteswissenschaften, Universität Köln
Ankunft ca. 13.30 Uhr
Die Klimakrise stellt Kirche und Gesellschaft vor epochale Herausforderungen. Was motiviert zu nachhaltigem Handeln? Welche Rolle spielen Erzählungen der Hoffnung? Die Tagung entwickelt interdisziplinäre Perspektiven, die ökologische Transformation und soziale Gerechtigkeit verbinden. Sie fragt aus ökumenischer Perspektive nach Motoren für kirchliches Engagement und eine nachhaltige Praxis und entwickelt kollektive Zukunftsvisionen.
Ökologische Fragen werden zwar zunehmend öffentlich diskutiert, doch kirchliche Strategien entfalten oft nur begrenzte Wirkung. Initiativen wie Hirtenbriefe, Fastenprojekte oder innerkirchliche Klimaschutzgesetze erreichen selten gesellschaftliche Transformation. Gleichzeitig erleben Menschen angesichts der Klimakrise eine wachsende Unsicherheit und existenzielle Sorge, die auch religiöse Praxen und theologische Reflexion beeinflusst. In der theologischen Forschung wird daher zunehmend untersucht, wie Kirche auf ökologische Herausforderungen reagieren kann, ohne soziale Fragen aus dem Blick zu verlieren. Die Verbindung zwischen Umweltethik, gesellschaftlichem Engagement und religiöser Praxis steht zunehmend im Zentrum der Debatte. Dabei zeigt sich ein wachsender Bedarf an Reflexionsräumen, in denen Motivation, Handlungsperspektiven und kollektive Zukunftsvorstellungen gemeinsam diskutiert werden können. Vor diesem Hintergrund eröffnet die geplante Tagung in Loccum die Möglichkeit, interdisziplinäre Perspektiven zu bündeln und die Rolle der Kirche in der ökologisch-sozialen Transformation zu beleuchten.
Ziel ist es, Handlungsperspektiven zu entwickeln, die ökologische Transformation und soziale Gerechtigkeit verbinden. Dabei spielen kollektive Zukunftsphantasien und Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen eine zentrale Rolle. Gleichzeitig wird diskutiert, welche Rolle theologische Paradigmenwechsel für nachhaltiges Handeln spielen können. Die Tagung in Loccum soll diese Fragen interdisziplinär diskutieren und Impulse für zukunftsorientierte kirchliche Praxis liefern.
Tagungsnummer
2651
Tagungsgebühren
Regulär
260€
Ermäßigt
180€
Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur bei Vorlage einer gültigen Bescheinigung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.
Stornierung
Bei einer Absage nach dem 15.09.2026 müssen wir Ihnen 50% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei einer Absage nach dem 22.09.2026 müssen wir Ihnen 100% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei nicht erfolgter Absage müssen wir die gesamte Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Zahlung
Bitte bezahlen Sie die Gebühren erst nach Erhalt einer Rechnung von uns.
Anreise
Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier
Es besteht eine direkte Verbindung zur Akademie mit dem Zubringerbus ab dem Bahnhof in Wunstorf.
Zur Akademie - Abholung am Bahnhof Wunstorf, Ausgang ZOB: 25.09.2026, 14:20 Uhr
Zum Bahnhof - Ankunft am Bahnhof Wunstorf (voraussichtlich): 27.09.2026, 13:30 Uhr
Bitte setzen Sie im Anmeldeformular bei gewünschter Mitfahrt im Zubringerbus die entsprechende Auswahl, da die Plätze begrenzt sind.