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Gesundheitsversorgung in ländlichen Räumen II

Nachhaltigkeit für erfolgreiche Pilotprojekte und Regionen

II. Folge aus der Veranstaltungsreihe Gesundheitsversorgung in ländlichen Räumen

09.12.2020

Thema

Geringe Bevölkerungsdichte und größere Entfernungen stellen die Gesundheitsversorgung in ländlichen Räumen vor spezifische Aufgaben. Gesundheitsregionen haben den Anspruch, vielfältige Akteure zusammenzubringen: Wie können sie dazu beitragen, die Kräfte gerade in ländlichen Räumen zu bündeln? Welche konkreten Aktivitäten konnten sie bislang entwickeln, welche Lehren lassen sich daraus ziehen?

Coronabedingt wird die Tagung als Veranstaltungsreihe

am 24.11.2020,

am 09.12.2020 (Digitalisierung als Unterstützungsinstrument für die Gesundheitsversorgung )

und am 27.01.2021 (Regionale Gestaltungslust sucht fördernde Rahmenbedingungen: Gestaltungs- und Finanzierungsperspektiven für mehr Gesundheit auf dem Lande)

durchgeführt. 

Programm

Mittwoch, 09.12.2020
15:30 Uhr
Digitalisierung als Unterstützungsinstrument für die Gesundheitsversorgung: Erfahrungen, Herausforderungen, Nutzungs- und Gestaltungsaufgaben „vor Ort“

Prof. Dr. Friedrich Koehler, Leiter des Zentrums für kardiovaskuläre Telemedizin, Charité, Berlin
Michael Franz, Head of Brand Communication, CompuGroup Medical SE, Koblenz
Sabine Mertsch, Vorstand, Qualitätsverbund Hilfsmittel e.V., Berlin und Managerin, ResMed, Bielefeld
Dr. Corinna Morys-Wortmann, Leiterin, Geschäftsstelle der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen
Bernd Altpeter, Experte für Telemedizin und Versorgungsdesign, Oestrich-Winkel

17:30 Uhr
Ende des zweiten Veranstaltungstages

Mehr zum Thema

Die Trennlinien zwischen ambulanter und stationärer Versorgung sowie zwischen Gesundheitssystem und Altenpflege erschweren in vielfacher Hinsicht eine gute Versorgung der Bevölkerung. Separate Finanzierungssysteme und administrative Abläufe erschweren Innovationen und dämpfen die Wachstumspotenziale der Gesundheitsbranche. In ländlichen Regionen wird dies aufgrund geringer Bevölkerungsdichten und größerer Entfernungen besonders deutlich.

Viele Pilotprojekte und „Gesundheitsregionen“, in denen klassische Akteure des Gesundheitssystems und der Altenpflege mit neuen Akteuren, z.B. aus Kommunen und der Regionalentwicklung, zusammenarbeiten, haben in den letzten Jahren innovative und akteursübergreifende Ansätze zur Verbesserung der Versorgung entwickelt.

Doch häufig fehlen nachhaltig belastbare Perspektiven. Beim Schritt in die Breite kommt es zu „Innovationsstottern” und „erfolgreichen Rohrkrepierern”. Wie kann das vermieden werden und welche Rahmenbedingungen sind für eine dauerhafte Implementierung und die Verbreitung erfolgreicher Ansätze hilfreich? Wie können die Beteiligten aus den unterschiedlichen Sektoren dauerhaft zusammenarbeiten? Welche langfristigen Finanzierungsperspektiven ergeben sich? Welche Rolle können dabei Modelle der integrierten Versorgung spielen?

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion dieser Fragen zu beteiligen.

Prof. Dr. Josef Hilbert, Vorstandsvorsitzender, Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen e.V., Steinhagen/Berlin

Dr. Joachim Lange, Tagungsleiter

Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor, Evangelische Akademie Loccum

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Organisatorisches

Tagungsnummer

206702

Tagungsgebühren

Die Teilnahme ist kostenlos. Wenn Sie die Arbeit der Akademie unterstützen möchten, lassen Sie uns gerne eine Spende auf das Konto der Kirchlichen Verwaltungsstelle Loccum Ev. Bank eG Kassel IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50 BIC: GENODEF1EK1 zukommen. Herzlichen Dank!