Teil 3: Klare Haltung und Linie – kirchliche Positionierungen gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus
Dreiteilige Online-Reihe zur Kommunalwahl in Niedersachsen
15.09.2026
2026 ist Superwahljahr. Auch wenn die niedersächsischen Kommunalwahlen am 13. September öffentlich weniger im Fokus stehen, sind sie für Kirchen und die kommunale Zivilgesellschaft von großer Bedeutung. Erwartet wird zwar nur ein moderater Stimmenzuwachs für Rechtspopulisten und Rechtsextreme, insbesondere die AfD. Dennoch dürfte sich das politische Gegenüber vielerorts deutlich nach rechts verschieben – mit Folgen für die praktische Arbeit vor Ort und das kommunale Klima.
Mit zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung wächst der Druck auf Institutionen, klar Position zu beziehen. Zugleich erschweren rechtliche und politische Fallstricke ein besonnenes Handeln. Besonders Kirchen bewegen sich zwischen prophetischem Auftrag und institutioneller Zurückhaltung und benötigen konkrete Orientierung.
Die Online-Reihe greift diese Herausforderungen auf, bündelt rechtliches, theologisches und praktisches Wissen und bietet Raum für kollegialen Austausch. Sie unterstützt Akteur*innen aus Kirche, Verwaltung und kommunaler Zivilgesellschaft dabei, die Kommunalwahl aktiv, verantwortungsvoll und wirksam zu begleiten. Im Mittelpunkt stehen praktische Hilfen, fachlicher Rat und Vernetzung.
Wie positioniert sich die Evangelisch-lutherische Kirche gegenüber extrem rechten Akteuren und Ideen? Welches kirchliche Selbstverständnis kommt hier zum Tragen? Was kann von anderen landeskirchlichen Konstellationen hier gelernt und adaptiert werden?
Dr. Christina-Maria Bammel, Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig
Prof. Dr. Christoph Goos, Juristischer Vizepräsident im Landeskirchenamt Hannover
--- anschl. Diskussion und Austausch ---
Tagungsnummer
263103
Tagungsgebühren
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos
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