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Killerroboter

Überlegungen zum zukünftigen Umgang mit automatisierten Waffensystemen

Neuer Termin: 27.01.2020 - 29.01.2020

Thema

Autonome Waffen, die weitgehend selbstständig im Kampfgeschehen zu Land, zu Wasser und in der Luft agieren können, sind längst keine Science-Fiction mehr. Wie das autonome Fahren den Straßenverkehr revolutioniert, so gelten autonome Waffen als wahrscheinliches Szenario für zukünftige militärische Auseinandersetzungen. Die mit dieser Entwicklung einhergehenden Eskalationsgefahren und das Risiko neuartiger Rüstungswettläufe macht es notwendig über internationale Regulierungen bereits jetzt nachzudenken. Wie kann Rüstungskontrolle von autonomen Waffen konkret beginnen und gelingen?

Rückblick

 

 

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Programm

Montag, 27.01.2020
13:30 Uhr
Anreise der Teilnehmenden zum Stehkaffee

14:00 Uhr
Begrüßung und Eröffnung

Dr. Thomas Müller-Färber, Ev. Akademie Loccum

14:10 Uhr
Letale autonome Waffensysteme – Was ist das?

Dr. Marcel Dickow, Leiter, Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und Leiter des “International Panel on the Regulation of Autonomous Weapons“ (iPRAW), Berlin

15:00 Uhr
Kaffee und Kuchen

15:30 Uhr
Wie werden sich autonome Waffensysteme zukünftig entwickeln?

Teil I: Technologische Einflussfaktoren. Wie beeinflusst der technologische Fortschritt in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Robotik und Sensorik die zukünftige Entwicklung von autonomen Waffen?
Dr. Moa Peldan Carlsson, Emerging Military and Security Technologies Project, Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI), Stockholm
Prof. Dr. Frank Ole Flemisch, Institutsleiter, Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE), Wachtenberg

17:00 Uhr
Kaffee- und Teepause

17:15 Uhr
Wie werden sich autonome Waffensysteme zukünftig entwickeln?

Teil II: Militärische Anforderungen und Bedarfe. Wie wird die zukünftige Kriegsführung die Entwicklung von autonomen Waffen beeinflussen?
Brigadegeneral Gerald Funke, Unterabteilungsleiter Planung I im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Berlin
Dr. Jean-Christophe Noël, Associate Research Fellow, Security Studies Center, Institut Français Des Relations Internationales, (IFRI) Paris

18:30 Uhr
Abendessen

19:30 Uhr
Wirkung und Konsequenzen: Was ändert sich durch die Entwicklung und Anwendung von autonomen Waffensystemen – heute und morgen?

Welche Auswirkungen sind zu erwarten auf …

… die strategische Stabilität und das internationale Mächtegleichgewicht?
Dr. Frank Sauer, Senior Researcher, Bundeswehr Universität München

... das Völkerrecht?
Dr. Henning Lahmann, Senior Reseracher, Digital Society Institute (DSI), ESMT (European School of Management and Technology), Berlin

… die Friedensethik?
Ph.D. Peter Asaro, Associate Professor at the School of Media Studies at The New School, New York Co-Founder and Vice-Chair of the International Committee for Robot Arms Control (ICRAC), New York

21:00 Uhr
Ausklang auf der Galerie

Dienstag, 28.01.2020
08:15 Uhr
Morgenandacht (optional), anschl. Frühstück

09:30 Uhr
Das diplomatische Parkett: Was geschah bisher bei den UN-Diskussionen in Genf? Was ist zukünftig zu erwarten?

Botschafter Ljupčo Jivan Gjorgjinski, Vorsitzender der Regierungsexpertengruppen zu Letalen autonomen Waffensystemen, UNO, Convention on Certain Conventional Weapons (CCW), Geneva*
Mary Wareham, Koordinatorin, Campaign to Stop Killer Robots, Washington D.C.
Anja Dahlmann, International Security Research Division, German Institute for International and Security Affairs (SWP), Berlin

11:00 Uhr
Kaffee- und Teepause

11:15 Uhr
Auf der Suche nach Analogien: Welche Lehren lassen sich aus anderen Rüstungskontroll- und Rüstungsverbotsverträgen ziehen?

Einwürfe aus der Perspektive …

… des Biowaffenübereinkommens
Elisande Nexon, Senior Researcher, Fondation Pour La Recherche Stratégique (FRS), Paris

… der konventionellen Rüstungskontrolle
Oberst a. D. Wolfgang Richter, Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin

12:30 Uhr
Mittagessen

14:00 Uhr
Ideenworkshop: Wie kann Rüstungskontrolle von autonomen Waffen konkret beginnen und gelingen?

Ideen-Speeddating: Kurze Vorstellung und Diskussion von vier zentralen Bausteinen für zukünftige Regulierungsbemühungen

REGULATIONSPRINZIP: Wie lässt sich menschliche Kontrolle von LAWS operationalisieren?

Impuls von: Daniel Amoroso, Professor of International Law, Università di Cagliari
Kommentierung durch: Thea Riebe, Researcher, Technische Universität (TU) Darmstadt

TRANSPARENZ: Wie lässt sich Informationsaustausch und Vertrauensbildung organisieren?

Impuls von: Jürgen Altmann, Lecturer/Researcher, Department of Physics at Technische Universität Dortmund, Co-Founder of the German Research Association for Science, Disarmament and International Security (FONAS) and of International Committee for Robot Arms Control (ICRAC), Dortmund
Kommentierung durch: Olaf Theiler, Head, Future Analysis Branch, Bundeswehr Planning Office, Berlin

OFFENHEIT UND INKLUSION: Wie lassen sich wichtige Stakeholder integrieren?

Impuls von: Maaike Verbruggen, Researcher, International Security, Institute for European Studies, Vrije Universiteit Brussel
Kommentierung durch: Bernhard Koch, Deputy Director, Institute for Theology and Peace (ithf), Hamburg


PROLIFERATIONSPRÄVENTION: Wie kann Exportkontrolle sichergestellt werden?

Impuls von: Kolja Brockmann, Researcher, SIPRI Dual Use and Arms Trade Control Progamme, Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI)
Kommentierung durch: Florian Keisinger, Airbus Defence and Space, Berlin

-
Am Ideenworkshop wirken u. a. mit

Jürgen Altmann, Lecturer/Researcher, Department of Physics at Technische Universität Dortmund, Co-Founder of the German Research Association for Science, Disarmament and International Security (FONAS) and of International Committee for Robot Arms Control (ICRAC), Dortmund
Daniel Amoroso, Professor of International Law, Università di Cagliari
Kolja Brockmann, Researcher, SIPRI Dual Use and Arms Trade Control Progamme, Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI)
Reinhard Grünwald, Head, Assessment Project on Autonomous Weapons Systems, Office of Technology Assessment at the German Bundestag, Berlin
Anna Katharina Ferl, Peace Research Institute Frankfurt (PRIF/HSFK)
Ann-Sophie Fischer, Center for Security Studies (CSS), Zürich (invited)
Florian Keisinger, Airbus Defence and Space, Berlin
Bernhard Koch, Deputy Director, Institute for Theology and Peace (ithf), Hamburg
Wolfang Koch, Director, Frauenhofer Institute for Communication, Information Processessing and Ergonomics (FKIE)
Markus Höpflinger, Head, Research Project of “Unmanned Mobile Systems” Armasuisse, Federal Departement of Defence, Switzerland
Thea Riebe, Researcher, Technische Universität (TU) Darmstadt
Olaf Theiler, Head, Future Analysis Branch, Bundeswehr Planning Office, Berlin
Maaike Verbruggen, Researcher, International Security, Institute for European Studies, Vrije Universiteit Brussel

17:00 Uhr
Kaffee/Tee-Pause

17:15 Uhr
Szenarien-Workshop

18:30 Uhr
Abendessen

19:30 Uhr
Fortsetzung des Szenarien-Workshops

20:30 Uhr
Ausklang auf der Galerie

-

* vorläufige Zusage

Mittwoch, 29.01.2020
08:15 Uhr
Morgenandacht (optional), anschl. Frühstück

09:30 Uhr
Präsentation der Ergebnisse des Ideenworkshops

11:00 Uhr
Kaffee- und Teepause

11:15 Uhr
Wie weiter mit der Regulierung von autonomen Waffen?

Abschlussdiskussion mit Impuls von:
Botschafter Peter Beerwerth, Ständiger Vertreter bei der UN-Abrüstungskonferenz, Auswärtiges Amt, Berlin/Genf
Mary Wareham, Koordinatorin, Campaign to Stop Killer Robots, Washington D.C.
Anja Dahlmann, International Security Research Division, German Institute for International and Security Affairs (SWP), Berlin

12:30 Uhr
Mittagessen

13:20 Uhr
Abfahrt des Busses zum Bf. Wunstorf