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Nukleare Renaissance

Wie umgehen mit der Rückkehr der nuklearen Bedrohung in Europa?

24.06.2019 - 26.06.2019

Thema

Die mühsam während des Kalten Krieges aufgebaute nukleare Rüstungskontrolle ist brüchig geworden. Weltweit rüsten neue und alte Atommächte auf. Auch Europa droht eine „nukleare Renaissance“. Der INF-Vertrag zum Verbot landgestützter nuklearer Mittelstreckenwaffen ist einer der wichtigsten Bausteine der europäischen Sicherheitsarchitektur. Dieses Übereinkommen zwischen den USA und Russland steht kurz vor dem Scheitern. Damit wächst die Gefahr unkontrollierter atomarer Abschreckung. Was kann Europa tun?

 

Medien

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Programm

13:30 Uhr
Anreise zum Nachmittagskaffee

14:00 Uhr
Begrüßung und Einführung

Dr. Thomas Müller-Färber, Evangelische Akademie Loccum

14:10 Uhr
Der INF-Vertrag und die aktuelle nukleare Krise

Eine Einführung
Gaukhar Mukhatzhanova, Direktorin, International Organizations and Nonproliferation Program, James Martin Center for Nonproliferation Studies, Wien/Washington D.C. (angefragt)
Dr. Łukasz Kulesa, Senior Fellow, Polish Institute of International Affairs (PISM), Warschau
Prof. Dr. Götz Neuneck, Stellv. Direktor, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und Mitglied des Executive Councils der Pugwash-Bewegung, Hamburg

15:45 Uhr
Das Wesen der globalen nuklearen (Un-) Ordnung

Von bipolar zu multipolar – ein neuer strategischer Kontext für Rüstungskontrolle?
Prof. Dr. Brad Roberts, Direktor, Lawrence Livermore National Laboratory’s Center for Global Security Research, Livermore (USA)

Nukleare „leadership“ in der Krise? – Populismus und Atomwaffen
Dr. Oliver Meier, Stellv. Forschungsgruppenleiter, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin

Neue militärtechnologische Herausforderung für nukleare Rüstungskontrolle (Cyber, konventionelle Präzisionswaffen etc.)?
Dr. Wilfred Wan, United Nations Institute for Disarmament Research (UNIDIR), Genf

Gegensätzliche Trends – nukleare Aufrüstung vs. nukleare Ächtung?
Dr. Tytti Erästö, Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI), Stockholm

19:30 Uhr
Was ist Rüstungskontrolle? Ein Zwischenruf

Dr. Oliver Thränert, Head of Think Tank, Center for Security Studies (CSS), Zürich

19:45 Uhr
Was kann nukleare Rüstungskontrolle heute und in der Zukunft leisten?

Prof. Dr. Brad Roberts, Direktor, Lawrence Livermore National Laboratory’s Center for Global Security Research, Livermore
Gaukhar Mukhatzhanova, Direktorin, International Organizations and Nonproliferation Program, James Martin Center for Nonproliferation Studies, Wien/Washington D.C. (angefragt)
Prof. Dr. Sergey Rogov, Akademischer Direktor, Institute of US and Canadian Studies, Moskau

21:00 Uhr
Informeller Ausklang

09:00 Uhr
Ideenwerkstatt zur Zukunft der nuklearen Rüstungskontrolle

-
Einführende Impulse zum Thema: Akteure und rüstungspolitische Regelungsbereiche

Prof. Dr. Andrey Pavlov, School of International Relations, St. Petersburg State University
Dr. Ulrich Kühn, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)
Dr. Pavel Podvig, United Nations Institute for Disarmament Research (UNIDIR), Genf

-
Einführende Impulse zum Thema: Politische Vorbedingungen, Vertrauensbildung und diplomatischer Prozess

William Alberque, Direktor, Arms Control, Disarmament and WMD Non-Proliferation, NATO, Brüssel
Oberst (ret.) Wolfgang Richter, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Dr. Nikolai Sokov, James Martin Center for Nonproliferation Studies (CNS), Wien
Anastasia Malygina, Associate Professor, School of International Relations, St. Petersburg State University (angefragt)

14:00 Uhr
Fortsetzung der Ideenwerkstatt in parallelen Arbeitsgruppen

17:15 Uhr
Präsentation der Ergebnisse der Arbeitsgruppen im Plenum

18:00 Uhr
Welche Rolle will die deutsche Außenpolitik zukünftig in der Rüstungskontrolle spielen?

Christoph Hallier, Leiter, Grundsatzreferat Abrüstung, Rüstungskontrolle, Nichtverbreitung, Auswärtiges Amt, Berlin

19:30 Uhr
Diskussion der Ergebnisse der Arbeitsgruppen mit Impulsen aus der Perspektive von …

… Washington Laura Kennedy, Direktorin, "Foreign Policy for America" und ehem. US-Botschafterin bei der Conference on Disarmament in Genf, Washington D.C.
… Moskau Adlan Margoev, Program Director, Russia and Nuclear Nonproliferation Program, PIR Center, Moskau
… Peking Dr. Tong Zhao, Nuclear Policy Program, Carnegie-Tsinghua Center for Global Policy, Peking
… Islamabad Dr. Adil Sultan Muhammad, Visiting Research Fellow, King’s College London
… Kiew Mykhailo Samus, Stellv. Direktor, Center for Army, Conversion and Disarmament Studies (CACDS), Kiew

21:00 Uhr
Informeller Ausklang

09:00 Uhr
Was ist zu tun, wenn die nukleare Rüstungskontrolle scheitert?

-
Teil 1: Wie kann nukleare Abschreckung in Zukunft besser abgesichert werden?

Prof. Dr. Joachim Krause, Direktor, Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK)
Prof. Dr. François Heisbourg, Senior Research Fellow, Foundation Pour la Recherche Stratégique (FRS), Paris

11:15 Uhr
Teil 2: Wie kann eine breite Friedensbewegung wiederbelebt werden? Welche Rolle kann der Atomwaffenverbotsvertrag in Zukunft spielen?

Xanthe Hall, Mitbegründerin und Vorstand von ICAN Deutschland (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) und Geschäftsführerin von IPPNW (Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg), Berlin
Dr. Carmen Wunderlich, wiss. Mitarbeiterin an der Universität Duisburg-Essen und an der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt a.M. (angefragt)

12:30 Uhr
Ende der Tagung mit dem Mittagessen

13:20 Uhr
Abfahrt des Busses zum Bahnhof Wunstorf (Ankunft ca. 14:00 Uhr)