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Ist eine außenpolitische Strukturreform notwendig?

3. Teil der virtuellen Gesprächsreihe "Gesucht: Eine außenpolitische Rolle für Deutschland"

09.12.2020

Thema

Wenn über Außenpolitik diskutiert wird, dauert es nicht lange, bis die Strukturen der außenpolitischen Entscheidungsfindung und ihre innenpolitische Verankerung zur Sprache kommen. Einige Beobachter*innen sehen hier Reformbedarf. Häufig werden folgende Punkte angemahnt: außenpolitische Fragestellungen werden im Konsenszwang zwischen Parlament, Koalitionsregierung und Ministerien zerfasert; die Diplomatie verfügt über zu wenig Personal und Ressourcen; die außenpolitische Handlungsfähigkeit leidet unter einem geringen gesellschaftlichen Rückhalt. Braucht Deutschland eine außenpolitische Strukturreform?

Die Online Veranstaltung findet über die Software Zoom unter strikter Einhaltung des Datenschutzes statt. Bitte finden Sie hier weitere Informationen dazu. Sie erhalten einen Tag vor der Veranstaltung einen Zugangs-Link.

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Programm

Mittwoch, 09.12.2020
17:00 Uhr
Schneller entscheiden und wirksamer kommunizieren? Ist eine außenpolitische Strukturreform notwendig?

Sarah BROCKMEIER, Research fellow, Global Public Policy Institute (GPPi), Berlin (Zusage)

Sebastian GROTH, Leiter des Planungsstabs, Auswärtigen Amts, Berlin (Zusage)

Carlo MASALA, Professor für Internationale Politik, Universität der Bundeswehr, München (Zusage)

18:30 Uhr
Ende

-

Referierende

Sarah Brockmeier
Sarah Brockmeier ist Research Fellow am Global Public Policy Institute (GPPi), einem unabhängigen, gemeinnützigen Thinktank in Berlin. Ihre Schwerpunktthemen sind deutsche Außenpolitik, Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung sowie die Frage, wie mehr Bürger/innen in Debatten zu Außen-und Sicherheitspolitik einbezogen werden können. Seit 2016 ist sie Redakteurin des PeaceLab-Blogs, auf dem Expert/innen und Praktiker/innen aus Politik und Zivilgesellschaft Friedens- und Sicherheitspolitik debattieren. Sie produziert und moderiert in diesem Rahmen auch den Podcast „PeacebyPeace“. Frau Brockmeier arbeitete und publizierte unter anderem zum Reformbedarf im Auswärtigen Amt, zur UN-Friedensmissionen under der Schutzverantwortung ("Responsibility to Protect"). Vor ihrer Tätigkeit bei GPPi studierte Sarah Brockmeier Internationale Beziehungen an der Jacobs University in Bremen, der Sciences Po Paris und an der Cambridge University und arbeitete zwei Jahre lang bei den Vereinten Nationen in New York.
Sebastian Groth
Sebastian Groth ist Leiter des Planungsstabs des Auswärtigen Amts. Zuvor war er von September 2016 bis März 2019 als stellvertretender Leiter des Planungsstabs, sowie von 2014 bis 2016 als Leiter des Büros Staatssekretäre tätig. In den Jahren 2010 bis 2014 arbeitete er als Berater für Außenpolitik und deutsche-französische Beziehungen im Kabinett der französischen Premierminister François Fillon, Jean-Marc Ayrault und Manuel Valls. Von 2004 bis 2010 war er Referent im Planungsstab, verantwortlich für die Bereiche Energie-und Klimapolitik sowie für globale Wirtschaftsfragen. Im Jahr 2001 begann er seine Laufbahn als Erster Sekretär an der Deutschen Botschaft in Nairobi, Kenia. Sebastian Groth studierte Volkswirtschaft und Soziologie in Köln und Montpellier/ Frankreich.
Prof. Dr. Carlo Masala
Carlo Masala ist Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München und Direktor des Metis Instituts für Strategie und Vorausschau. Zuvor war er für das Geschwister-Scholl-Institut an der Ludwig Maximilians Universität München und dem NATO Defense College in Rom tätig, wo er zuletzt die Stelle als Deputy Director der dortigen Forschungsabteilung bekleidete. In den letzten zehn Jahren führten ihn Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte in die Vereinigten Staaten (Ann Arbor, Chicago, Washington, Monterey), nach Großbritannien (Shrivenham), die Slowakei (Matje Belt University), Italien (Rom und Florenz) sowie an die Eastern Mediterranean University auf Zypern. Prof. Masala ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Politik (ZfP), der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) und der Zeitschrift für Strategische Analysen (ZfSA). Ferner ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, des NATO Defence Colleges sowie der Clausewitz Gesellschaft. Dem Fachpublikum ist er vor allem durch den Podcast „Sicherheitshalber“ bekannt, den er mitherausgibt.