Wege zu einem zeitgemäßen Zivilschutz
20.11.2026 - 21.11.2026
Deutschland ist bereits seit Längerem Ziel hybrider Angriffe autokratischer Mächte. Der Zivilschutz hat dringenden Nachholbedarf. Gefragt sind die Resilienz von Staat und Gesellschaft, der Schutz der kritischen Infrastruktur und die Selbsthilfefähigkeit jedes Einzelnen. Bis 2029 will die Bundesregierung den Zivil- und Katastrophenschutz unter anderem mit zehn Milliarden Euro stärken. Wie kann dieses Vorhaben gelingen und welche weiteren Schritte sind notwendig?
Die Diskussionen finden unter Anwendung der Chatham House Regel statt.
Thomas MÜLLER-FÄRBER, Evangelische Akademie Loccum
Arndt FREYTAG VON LORINGHOVEN, Botschafter a. D., Senior Fellow, CASSIS (Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies), ehem. Vizechef des Bundesnachrichtendienstes, Ex-Geheimdienstkoordinator der NATO, und Autor des Buches „Putins Angriff auf Deutschland“, Bonn
Tobias PLATE, Leiter Referat, „Zivilschutz und Katastrophenhilfe“ (ZV 5), Bundesministerium des Innern, Berlin
Ursula SCHRÖDER, Direktorin, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), Professorin für Friedensforschung und Sicherheitspolitik und Autorin des Buches „Schutz in Krisenzeiten: Sicherheit und Verteidigung für unsere Zukunft (Piper 2026)“, Hamburg
Ute VOGT, Präsidentin, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG), Bad Nenndorf
Reinhold ERDT, Sachgebietsleiter Bevölkerungsschutz, Generalsekretariat, Deutsches Rotes Kreuz, Berlin
Rupert GRAF STRACHWITZ, Senior Strategic Advisor und Vorstandsmitglied, Maecenata Stiftung, Berlin
Kathrin STOLZENBURG, Referatsgruppenleitung, „Vorsorgeplanung im Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung Abteilung N - Zivile Notfallplanung“, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Bonn**
Hauke FRIEDERICHS, Autor, Journalist und Sicherheitspolitischer Korrespondent, Die ZEIT, Hamburg
Olaf KAPKE, Präsident, Landesfeuerwehrverband, Niedersachsen, Hannover*
Annett SCHULZE, Projektleitung, Risikokommunikation, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Bonn
Lena DÜPONT, MdEP (EVP/Christdemokraten), Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres sowie im Sonderausschuss für den Europäischen Schutzschild für Demokratie, Europäisches Parlament, Brüssel/Gifhorn
Leon ECKERT, MdB (Bündnis90/Die Grünen), Mitglied im Haushaltsausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss, Freising*
Oksana HUSS, Research Centre Trustworthy Data Science and Security, University Alliance Ruhr Duisburg und 2026 Partnership for Peace Research Fellow, NATO Defence College, Duisburg
Juhapekka RAITAVA, Kapitän zur See und Verteidigungsattaché, Botschaft der Republik Finnland, Berlin*
** vorläufig zugesagt
* angefragt
Viola VON CRAMON, Vorsitzende, Forum für Wehrhafte Demokratie und MdEP a. D. (2019-2024), Göttingen
Klaus RITGEN, Beigeordneter, Dezernat II, Deutscher Landkreistag, Berlin
Markus KOTH, Koordinator Nationale Katastrophenhilfe, Diakonie Katastrophenhilfe, Düsseldorf
Anja BENSINGER-STOLZE, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Frankfurt a. M.
Corinna POSINGIES, Professorin und Studiengangsleiterin für Medizin- und Pflegepädagogik, Hochschule Fresenius sowie Lehrbeauftragte an der Philipps-Universität Marburg
Helena QUIS, Research Fellow, Comprehensive Defence, EDINA (European Defence in a New Age) und Entwicklerin des Planspiels “Gesamtverteidigung”, Berlin
Forum 1 „Freiwillig im Ernstfall
Forum 2 „Jenseits von Beschwichtigung und Alarmismus“
Forum 3 „Gesamtgesellschaftliche Resilienz-Strategie“
Forum 4 “Ins Curriculum?“
André BODEMANN, Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben, Berlin
Stephan MANKE, Staatssekretär, Niedersächsisches Innenministerium, Hannover*
** vorläufig zugesagt
* angefragt
Tagungsnummer
2668
Tagungsgebühren
regulär
239€
ermäßigt
159€
Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur bei Vorlage einer gültigen Bescheinigung VOR der Tagung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.
Stornierung
Bei einer Absage nach dem 11.11.2026 müssen wir Ihnen 50% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei einer Absage nach dem 17.11.2026 müssen wir Ihnen 100% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei nicht erfolgter Absage müssen wir die gesamte Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Zahlung
Bitte bezahlen Sie die Gebühren erst nach Erhalt einer Rechnung von uns.
Anreise
Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier
Es besteht eine direkte Verbindung zur Akademie mit dem Zubringerbus ab dem Bahnhof in Wunstorf.
Zur Akademie - Abholung am Bahnhof Wunstorf, Ausgang ZOB: 20.11.2026, 10:20 Uhr
Zum Bahnhof - Ankunft am Bahnhof Wunstorf (voraussichtlich): 21.11.2026, 16:10 Uhr
Bitte setzen Sie im Anmeldeformular bei gewünschter Mitfahrt im Zubringerbus die entsprechende Auswahl, da die Plätze begrenzt sind.