With the following button you will be redirected to Google Translate:

to Google Translate

Im Ernstfall resilient?

Wege zu einem zeitgemäßen Zivilschutz

20.11.2026 - 21.11.2026

Thema

Deutschland ist bereits seit Längerem Ziel hybrider Angriffe autokratischer Mächte. Der Zivilschutz hat dringenden Nachholbedarf. Gefragt sind die Resilienz von Staat und Gesellschaft, der Schutz der kritischen Infrastruktur und die Selbsthilfefähigkeit jedes Einzelnen. Bis 2029 will die Bundesregierung den Zivil- und Katastrophenschutz unter anderem mit zehn Milliarden Euro stärken. Wie kann dieses Vorhaben gelingen und welche weiteren Schritte sind notwendig?

Die Diskussionen finden unter Anwendung der Chatham House Regel statt.

Freitag, 20.11.2026
11:00 Uhr
Begrüßungskaffee & -tee

11:15 Uhr
Begrüßung und Einführung

Thomas MÜLLER-FÄRBER, Evangelische Akademie Loccum

11:25 Uhr
PLENARES SPOTLIGHT 1 | Von hybriden Angriffen bis russischer Vollinvasion – Welches Szenarien-Kontinuum leitet unser Denken über Zivile Verteidigung?

Arndt FREYTAG VON LORINGHOVEN, Botschafter a. D., Senior Fellow, CASSIS (Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies), ehem. Vizechef des Bundesnachrichtendienstes, Ex-Geheimdienstkoordinator der NATO, und Autor des Buches „Putins Angriff auf Deutschland“, Bonn

12:30 Uhr
Mittagessen

13:30 Uhr
PODIUMSDISKUSSION| Aufbruch im Zivilschutz – Was folgt aus dem neuen BMI-Eckpunkte-Pakt? Und was wäre darüber hinaus zu tun?

Tobias PLATE, Leiter Referat, „Zivilschutz und Katastrophenhilfe“ (ZV 5), Bundesministerium des Innern, Berlin
Ursula SCHRÖDER, Direktorin, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), Professorin für Friedensforschung und Sicherheitspolitik und Autorin des Buches „Schutz in Krisenzeiten: Sicherheit und Verteidigung für unsere Zukunft (Piper 2026)“, Hamburg
Ute VOGT, Präsidentin, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG), Bad Nenndorf

15:00 Uhr
Kaffee und Kuchen (Speisesaal)

15:30 Uhr
PARALLELE FOREN (Phase 1) | Großbaustellen des Zivilschutzes/der Verteidigung mit Fokus auf den Staat-Gesellschaft-Nexus

-
FORUM 1 | Freiwillig im Ernstfall: Das Ehrenamt in der Zivilen Verteidigung im Wandel

Reinhold ERDT, Sachgebietsleiter Bevölkerungsschutz, Generalsekretariat, Deutsches Rotes Kreuz, Berlin
Rupert GRAF STRACHWITZ, Senior Strategic Advisor und Vorstandsmitglied, Maecenata Stiftung, Berlin
Kathrin STOLZENBURG, Referatsgruppenleitung, „Vorsorgeplanung im Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung Abteilung N - Zivile Notfallplanung“, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Bonn**

-
FORUM 2 | Jenseits von Beschwichtigung und Alarmismus – Mediale Kommunikation und Öffentlichkeit im Zivilschutz

Hauke FRIEDERICHS, Autor, Journalist und Sicherheitspolitischer Korrespondent, Die ZEIT, Hamburg
Olaf KAPKE, Präsident, Landesfeuerwehrverband, Niedersachsen, Hannover*
Annett SCHULZE, Projektleitung, Risikokommunikation, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Bonn

17:15 Uhr
Kaffee- und Teepause

17:30 Uhr
PLENARES SPOTLIGHT 2 | Die Legislative Dimension: Zivilschutz in den Parlamenten – zwischen Kontrolle und Gestaltung

Lena DÜPONT, MdEP (EVP/Christdemokraten), Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres sowie im Sonderausschuss für den Europäischen Schutzschild für Demokratie, Europäisches Parlament, Brüssel/Gifhorn
Leon ECKERT, MdB (Bündnis90/Die Grünen), Mitglied im Haushaltsausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss, Freising*

18:30 Uhr
Abendessen

19:30 Uhr
PLENARES SPOTLIGHT 3 | Blick über den Tellerrand – Was können wir in puncto Zivilverteidigung und Resilienz von unseren europäischen Nachbarn lernen?

Oksana HUSS, Research Centre Trustworthy Data Science and Security, University Alliance Ruhr Duisburg und 2026 Partnership for Peace Research Fellow, NATO Defence College, Duisburg
Juhapekka RAITAVA, Kapitän zur See und Verteidigungsattaché, Botschaft der Republik Finnland, Berlin*

21:00 Uhr
Informeller Ausklang auf der Galerie

-

** vorläufig zugesagt
* angefragt

Samstag, 21.11.2026
08:15 Uhr
Einladung zur Morgenandacht

08:30 Uhr
Frühstück

09:30 Uhr
FORUM 3 | Auf dem Weg zur gesamtgesellschaftliche Resilienz-Strategie: Wie würde ein „Whole-Society-Approach“ für Deutschland aussehen?

Viola VON CRAMON, Vorsitzende, Forum für Wehrhafte Demokratie und MdEP a. D. (2019-2024), Göttingen
Klaus RITGEN, Beigeordneter, Dezernat II, Deutscher Landkreistag, Berlin
Markus KOTH, Koordinator Nationale Katastrophenhilfe, Diakonie Katastrophenhilfe, Düsseldorf

-
FORUM 4 | Ins Curriculum? Sollte Zivilschutz in der Schule stattfinden?

Anja BENSINGER-STOLZE, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Frankfurt a. M.
Corinna POSINGIES, Professorin und Studiengangsleiterin für Medizin- und Pflegepädagogik, Hochschule Fresenius sowie Lehrbeauftragte an der Philipps-Universität Marburg
Helena QUIS, Research Fellow, Comprehensive Defence, EDINA (European Defence in a New Age) und Entwicklerin des Planspiels “Gesamtverteidigung”, Berlin

11:15 Uhr
Kaffee- und Teepause

11:30 Uhr
KLEINGRUPPEN | Auslese und Vertiefung der Forum-Diskussion

Forum 1 „Freiwillig im Ernstfall
Forum 2 „Jenseits von Beschwichtigung und Alarmismus“
Forum 3 „Gesamtgesellschaftliche Resilienz-Strategie“
Forum 4 “Ins Curriculum?“

12:30 Uhr
Mittagessen

13:30 Uhr
SCHLUSSPLENUM | Hin zu einer resilienteren Gesellschaft: Welche Wege führen zu einer zeitgemäßen Zivilen Verteidigung?

André BODEMANN, Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben, Berlin
Stephan MANKE, Staatssekretär, Niedersächsisches Innenministerium, Hannover*

15:00 Uhr
Ende der Tagung mit Kaffee und Kuchen (Speisesaal)

15:30 Uhr
Zubringerbus zum Bf. Wunstorf

-

** vorläufig zugesagt
* angefragt

Organisatorisches

Tagungsnummer

2668

Tagungsgebühren

regulär
239€
ermäßigt
159€

Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur bei Vorlage einer gültigen Bescheinigung VOR der Tagung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.

Stornierung

Bei einer Absage nach dem 11.11.2026 müssen wir Ihnen 50% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei einer Absage nach dem 17.11.2026 müssen wir Ihnen 100% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei nicht erfolgter Absage müssen wir die gesamte Tagungsgebühr in Rechnung stellen.

Zahlung

Bitte bezahlen Sie die Gebühren erst nach Erhalt einer Rechnung von uns.

Anreise

Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier

Es besteht eine direkte Verbindung zur Akademie mit dem Zubringerbus ab dem Bahnhof in Wunstorf.
Zur Akademie - Abholung am Bahnhof Wunstorf, Ausgang ZOB: 20.11.2026, 10:20 Uhr
Zum Bahnhof - Ankunft am Bahnhof Wunstorf (voraussichtlich): 21.11.2026, 16:10 Uhr

Bitte setzen Sie im Anmeldeformular bei gewünschter Mitfahrt im Zubringerbus die entsprechende Auswahl, da die Plätze begrenzt sind.