Open Space Workshop
19.11.2026 - 20.11.2026
In Krisen-, Spannungs- und Konfliktlagen werden die kommunalen Strukturen zu einer zentralen Anlaufstelle für die Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Sie sind zudem ein Knoten-punkt für die Handlungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung und die Unterstützung der Streitkräfte. Zivile Verteidigung beginnt immer vor Ort, in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Beschleunigt durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wurden in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um für einen Zivilschutzfall auf kommunaler Ebene gewappnet und handlungsfähig zu sein. Für den niedersächsischen Kontext stellt die Umsetzung der zivilen Alarmplanung (ZAP) sicherlich ein besonders zentrales Element dieser Bemühungen dar. Es gilt, zahlreiche dringliche Fragen zu beantworten: Wie sieht die Ressourcenausstattung aus? Wie ist die Bedrohungsperzeption? Wer ist zuständig? Wie sehen die Übungsmodalitäten aus? Wie lässt sich der kommunale Zivilschutz neu denken?
Dieser nicht-öffentliche 1-Tages-Workshop mit ca. 25 Teilnehmenden richtet sich speziell an alle Akteure, die im Bereich des kommunalen Zivilschutzes aktiv sind oder es werden möchten. In einem vertraulichen Setting wollen wir mit der Open-Space-Methode interaktiv Lösungsideen erarbeiten. Der Workshop stellt Konstellationen in Niedersachsen in den Fokus, weitet den Blick aber durchaus auch über die Landesgrenzen hinaus. Er findet unmittelbar vor einer großen, öffentlichen Zivilschutz-Tagung statt (vgl. “Im Ernstfall resilient?“ ). Für Ihre Teilnahme an beiden Veranstaltungen bieten wir Ihnen einen günstigeren Gesamtpreis an.
Dr. Thomas MÜLLER-FÄRBER, Studienleiter Sicherheitspolitik, Ev. Akademie Loccum
Einleitende Impulse von:
Dr. Sylvia BACH, Sicherheitsingenieurin und Forschungsgruppenleiterin für u. a. „KRISENFIT: Krisenfitte Kommunalverwaltungen“, Bergische Universität Wuppertal
Marco PRIETZ, Landrat Landkreis Rotenburg (Wümme) sowie Präsident des Niedersächsischen Landkreistages
- gefolgt von offenem Austausch -
Open Space ist eine offene Workshopmethode, bei der Sie als Teilnehmende selbst Themen einbringen und bearbeiten. In wechselnden Gruppen entstehen Raum für Austausch, neue Ideen und gemeinsame Lösungen. Alle entscheiden eigenständig, wie sie sich beteiligen. Die erarbeiten Ergebnisse werden in einer gemeinsam Ernte-Phase zusammengeführt.
Wie ist der Ablauf des Open Space Workshops? Was sind die „vier Prinzipen“ dieser Methode? Wie werden am Ende Ergebnisse zusammengetragen und dokumentiert?
Welche Themen aus den Bereichen kommunaler Zivilschutz und Zivile Alarmplanung (ZAP) brennen Ihnen so unter den Nägeln, dass Sie andere einladen möchten, daran mit Ihnen zu arbeiten?
Einleitende Impulse von:
Dr. Marco TRIPS, Präsident, Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund, Hannover
Martin WÜPPEN, Referatsleiter „Katastrophenschutz, Kompetenzzentrum Großschadenslagen, Verteidigungsangelegenheiten“ (Ref. 73), Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, Hannover
- gefolgt von offenem Austausch -
Gallery-Walk zu den erarbeiteten Ergebnissen und abschließende Plenumsdiskussion mit Verabredungen zur Weiterarbeit.
Tagungsnummer
26153
Tagungsgebühren
nur Workshop
149€
Workshop und Tagung
299€
nur Tagung
239€
Der günstigere Gesamtpreis gilt nur, wenn Sie sich zeitgleich zum Workshop auch für die anschließende Tagung (TG-Nr. 2668 "Im Ernstfall resilient? Deutschlands Weg zu einem zeitgemäßen Zivilschutz") anmelden. Sollten Sie sich im Nachgang von nur einem Part abmelden, gelten die Einzelpreise.
Stornierung
Bei einer Absage nach dem 09.11.2026 müssen wir Ihnen 50% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei einer Absage nach dem 14.11.2026 müssen wir Ihnen 100% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei nicht erfolgter Absage müssen wir die gesamte Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Zahlung
Bitte bezahlen Sie die Gebühren erst nach Erhalt einer Rechnung von uns.
Anreise
Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier