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Für immer Ost und West?

Politische Kultur in Ost- und Westdeutschland 30 Jahre nach der Wende

21.06.2019 - 23.06.2019

Thema

Vor 30 Jahren, im Herbst 1989, fiel die Mauer. Diejenigen, die das geteilte Deutschland noch bewusst erlebt haben, sind heute also über 40 Jahre alt. Und dennoch ticken Ost und West oft anders. Welche politisch-kulturellen Besonderheiten bestehen im Ost-West-Vergleich? Warum scheint das von Willy Brandt beschworene „Zusammenwachsen“ in der Praxis oft so schwer zu gelingen?

 

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Programm

15:30 Uhr
Anreise der Teilnehmer/innen zum Nachmittagskaffee

16:30 Uhr
Begrüßung und Eröffnung

Dr. Albert Drews, Ev. Akademie Loccum

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30 Jahre nach der Wende – und immer noch „Ost“ und „West“?

16:15 Uhr
Ost und West – (immer noch) verschiedene Politische Kulturen?

Prof. Dr. Wolfgang Bergem, Seminar für Sozialwissenschaften, Universität Siegen

17:00 Uhr
30 Jahre nach dem Mauerfall – wie steht es um die „Mauer in den Köpfen“?

Dr. Frank Wolff, Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück

Anschl. Feedback in Kleingruppen und im Plenum

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30 Jahre Wende in der biographischen Rückschau

18:00 Uhr
Möglichkeiten der Aufarbeitung von Ost-West-Konflikten in Erzählsalons

Katrin Rohnstock, Rohnstock Biografien, Berlin

19:30 Uhr
„Wie ich die Ost- bzw. Westdeutschen kennenlernte“

Erzählsalons mit
Katrin Rohnstock, Berlin, und Team

09:30 Uhr
Erzählsalons – Vorstellung der Ergebnisse Kommentierung und Diskussion

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Innere Einheit – Auf dem Weg zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Ost und West?

10:15 Uhr
Ost und West im Strukturwandel

Prof. Dr. Joachim Ragnitz, ifo-Institut, Dresden

11:00 Uhr
Räumliche Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung

Dr. Gerhard Heimpold, IWH – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Halle

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Die Nachwendegeneration: Im vereinten Deutschland geboren – in den Einstellungen gespalten?

14:00 Uhr
Eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung

Simon Storks, pollytix strategic research, Berlin

15:30 Uhr
Konkrete Erfahrungen und Ansichten

Nadja Boeck, Pfarrerin, Ev.-reformierte Kirche Furttal/Schweiz
Stella Peters, Journalistin, Hamburg (angefragt)
Prof. Dr. Gerd Teschke, Rektor, Hochschule Neubrandenburg

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Die „Innere Einheit“ – (wieder) auf der politischen Agenda

16:30 Uhr
Der Mangel an Ostdeutschen in Führungspositionen

Prof. Dr. Ronald Gebauer, Fakultät Sozialwissenschaften, Hochschule Zittau/Görlitz

17:15 Uhr
Brauchen wir eine „Ost-Quote?“

Matthias Höhn, MdB, Die Linke, Berlin/Stendal

17:40 Uhr
Das politische Ziel „gleichwertige Lebensverhältnisse“ – was ist nach 30 Jahren vordringlich zu tun?

Jana Schimke, MdB (CDU), Berlin/Rangsdorf (angefragt)

Diskussion mit
Matthias Höhn,
Jana Schimke (angefragt)

19:30 Uhr
Wahlen, Parteiensystem und Koalitionen – Unterschiede zwischen Ost und West und deren Folgen

Prof. Dr. Eric Linhart, Institut für Politikwissenschaft, Technische Universität Chemnitz

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Die Bedeutung der Nachwendezeit für die Gegenwart in Ost und West

09:30 Uhr
Die Treuhand – Schlüssel und Kristallisationspunkt des Verstehens und Nicht-Verstehens zwischen Ost und West

Dr. Marcus Böick, Akademischer Rat an der Professur für Zeitgeschichte, Ruhr-Universität Bochum

10:30 Uhr
Muss auch die Nachwendezeit aufgearbeitet werden?

Katrin Budde, MdB, Vorsitzende Ausschuss für Kultur und Medien, SPD-Bundestagsfraktion, Berlin (angefragt)

Diskussion mit
Dr. Marcus Böick, Bochum
Katrin Budde (angefragt)

12:30 Uhr
Ende der Tagung mit dem Mittagessen