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Anders wohnen in der Stadt – besser leben in der Stadt!

Eine Veranstaltung im Stephansstift Hannover im Rahmen des Jubiläums 150 Jahre Stephansstift

19.08.2019 - 21.08.2019

Thema

In einer Zeit, in der die Mieten in den Städten immer teurer werden, die Verkehrsbelastung zunimmt und die Segregation fortschreitet, sind neue Wohnkonzepte gefragt. Die Tagung ist ein Laboratorium, in das Personen aus Verwaltung, Planung, Diakonie und Kirche, Architektur und Kultur Kompetenzen und Visionen einbringen und Ideen für ein Neuarrangement des Lebens in der Stadt entwickeln – auf dem Gelände des Hannoverschen Stephansstifts, wo derzeit ein neues inklusives Wohnquartier entsteht.

 

Programm

15:00 Uhr
Ankunft, Stehkaffee im Festsaal

15:15 Uhr
Begrüßung und Einführung

Friedhelm Feldkamp, Pastor, Stephansstift Hannover
Dr. Nicola Wendebourg, OLKRin, Landeskirchenamt Hannover
Dr. Albert Drews, Ev. Akademie Loccum

15:30 Uhr
Anders wohnen in der Stadt – warum wir neue soziale und architektonische Formen brauchen

Zwei Inputs aus den Bereichen Städtebau und Architektur
Van Bo Le Mentzel, Architekt, Berlin
Dr. Nicolas Albrecht-Bindseil, innovatio, Heidelberg

16:45 Uhr
Diskussion der Teilnehmenden in Kleingruppen

18:00 Uhr
Abendessen

19:00 Uhr
Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung in der Stephanskirche mit Empfang
Fotografien von Christian Retschlag, Hannover

08:30 Uhr
Morgenandacht, anschl. Frühstück

09:30 Uhr
Anders wohnen in der Stadt – warum wir neue soziale und architektonische Formen brauchen

Zwischenruf aus Sicht eines Gewerkschafters
Lars Niggemeyer, Referent Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik DGB-Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt, Hannover

10:00 Uhr
Das Quartier: Wie gelingt integrierte Quartiersentwicklung?

Inputs von:
Dr. Olaf Schnur, wiss. Leiter Bereich Forschung und Beratung, vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung, Berlin
Sarah Leuninger, vdw Verband der Wohnungswirtschaft Niedersachsen-Bremen e.V., Hannover
Karen Haubenreisser, Leiterin Q8 Sozialraumentwicklung, Hamburg-Alsterdorf

11:40 Uhr
Das Stephansstift – ein Quartier soll entwickelt werden

Einführung: Friedhelm Feldkamp, Hannover

12:00 Uhr
Mittagessen

13:30 Uhr
Anders wohnen in der Stadt – warum wir neue soziale und architektonische Formen brauchen

Zwischenruf aus Sicht der freien Wohlfahrtspflege
Martin Fischer, Geschäftsführer, LAG Freie Wohlfahrtspflege in Niedersachsen, Hannover

14:00 Uhr
Wohn- und Quartierskonzepte für zeitgemäßes, bezahlbares und lebenswertes Wohnen in der Stadt1. Parallele Diskussionsgruppen, eingeleitet von Input-Referaten zu den Aspekten

-
Menschenfreundlich bauen

Dipl. Ing. Karin Kellner, Architektin und Stadtplanerin,
Hannover

-
Inklusiv Nachbarschaft gestalten

Christiane Grabe, Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., Düsseldorf

-
Zusammenhalt fördern

Pfarrer Dr. Michael Frase, Leiter des Diakonischen Werks
Frankfurt a. M.

-
Zwischenräume gestalten

Matthias Riemann, Pastor und Kunstexperte, Hannover

15:45 Uhr
Kaffeepause

16:00 Uhr
Das Stephansstift – ein Quartier soll entwickelt werden

Ein Gang über das Gelände, bei dem Aspekte aus den Arbeitsgruppen am konkreten Fall weiterdiskutiert werden.

16:45 Uhr
Wohn- und Quartierskonzepte für zeitgemäßes, bezahlbares und lebenswertes Wohnen in der Stadt 2. Projektmarkt, u.a. mit

Prof. Dr. Eckart Güldenberg, Sprecher und Vorsitzender des Stiftungsrates „Ein Zuhause“, Hannover
Manfred Häpp, Barrierefreies Bauen Manfred Häpp, Erftstadt
Sebastian Beck, vhw, Berlin
Gregor Dehmel, Politik zum Anfassen, Hannover
Paul-Gerhard Sinn, Wuppertaler Stadtmission e.V., Diakoniekirche Wuppertal
Thekla Fomiczenko-Beyer, Wohnprojektmentoren, Hannover
Timo Schäfer, Digitale Formen, Zeppelin-Universität Friedrichshafen
Kirein Franck, Ecovillage, Hannover

17:30 Uhr
Besser leben in der Stadt: Eine Aufgabe für kirchliche Akteure?

Kleingruppendiskussion als Zwischenbilanz

18:00 Uhr
Abendessen

19:00 Uhr
Anders wohnen in der Stadt – warum wir neue soziale und architektonische Formen brauchen

Zwischenruf aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht
Prof. Dr. Theda Borde, Alice-Salomon-Hochschule, Berlin

19:45 Uhr
„Suchet der Stadt Bestes“ -

kleiner Gottesdienst mit Jazz-Elementen

08:30 Uhr
Morgenandacht, anschl. Frühstück

09:15 Uhr
Partizipatives Planen: Die halbe Miete für ein besseres Leben in der Stadt

Der Dialog zwischen Planenden und der Stadtgesellschaft
Doris Grondke, Stadträtin für Stadtentwicklung und Umwelt, Kiel
Gemeinsam mit den Menschen planen
Roland Wehking, Institut für Partizipatives Gestalten, Oldenburg/Berlin

11:00 Uhr
Anders wohnen in der Stadt – warum wir neue soziale und architektonische Formen brauchen

Zwischenruf aus Sicht der Landesregierung
Staatssekretär Frank Doods, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU), Hannover

11:20 Uhr
Besser leben in der Stadt!

Abschlussdiskussion mit
Staatssekretär Frank Doods, MU, Hannover
Prof. Dr. Theda Borde, Alice-Salomon-Hochschule, Berlin
Dr. Mehrdad Payandeh, Vorsitzender DGB-Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt, Hannover

12:15 Uhr
Verabschiedung

Ende der Tagung mit Mittagessen

Mehr zum Thema

Wie kann zeitgemäßer, bezahlbarer und lebenswerter Wohnraum in den Städten geschaffen werden? Welchen Beitrag können kirchliche Akteure dazu leisten? Und welche Ideen können gemeinsam mit Personen aus dem Bereich Stadtplanung und Stadtentwicklung aus diakonischer, gesundheits- und sozialpolitischer Sicht entwickelt werden? Dies sind die Leitfragen dieser Tagung anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Stephansstiftes in Hannover. Dieser besondere Veranstaltungsort macht zugleich die Herausforderungen der Quartiersentwicklung am konkreten Objekt erfahrbar.

Die Erwartungen an lebenswerte Stadtquartiere und Wohnviertel sind hoch: Sie sollen ein selbstbestimmtes Leben in allen Altersphasen ermöglichen und nach Möglichkeit niemanden ausgrenzen. Sie sollen die Vereinbarkeit von Wohnen und Arbeiten erleichtern, den Zugang zu Bildung, Freizeit und Kultur eröffnen und den sozialen Austausch fördern. Vier Aspekte stehen angesichts dieser Erwartungen im Mittelpunkt der Tagung:

Menschenfreundlich bauen: Welche architektonischen Antworten gibt es auf die derzeitigen Bedürfnisse nach Vereinbarkeit von Arbeit, Freizeit und Familie und kulturellem Angebot?

Inklusiv wohnen: Wie kann dem Wunsch nach altersegerechtem, selbstbestimmtem Leben mit und ohne Beeinträchtigung nachgekommen werden?

Zusammenhalt fördern: Welche Nachbarschafts- und Beteiligungsformen sind erfolgsversprechend?

Zwischenräume gestalten: Welche Rolle können Kultureinrichtungen, Kulturkirchen und (kirchliche) Kulturangebote in der Gestaltung von Nachbarschaft spielen?

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen!

Dr. Nicola Wendebourg, Oberlandeskirchenrätin, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Pastor Friedhelm Feldkamp, Dachstiftung Diakonie,

Stephansstift Hannover

Dr. Albert Drews, Tagungsleiter, Ev. Akademie Loccum

Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

Medien

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Organisatorisches

Tagungsnummer

1935

Tagungsgebühren

Regulär
225€
Ermäßigt
110€

Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Auszubildende, Studierende bis 35 Jahre, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur gegen gültige Bescheinigung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.
Ein Drittel des Teilnehmerbeitrages wird als institutioneller Beitrag für die Evangelische Akademie Loccum erhoben.

Stornierung

Bei einer Absage nach dem 13.08.2019 müssen wir Ihnen 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.

Überweisungen

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 521013 auf folgendes Konto:

Evangelische Bank eG
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50
BIC: GENODEF1EK1

Anreise

Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier

Die Tagung findet im Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung in Hannover statt. Adresse:

Kirchröder Straße 44
30625 Hannover