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Voneinander lernen – umsetzen – verstetigen

Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen - lernen von Erfahrungen anderer europäischer Länder für Deutschland

Forschungsprojekt in Kooperation mit den Universitäten Hannover, Oldenburg und Dresden, des Thünen-Instituts in Braunschweig sowie der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft in Hannover

Neuer Termin: 02.11.2020 - 03.11.2020

Thema

„Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen – lernen von Erfahrungen anderer europäischer Länder für Deutschland“ heißt ein Forschungsprojekt der Universitäten Hannover, Oldenburg und Dresden, des Thünen-Instituts in Braunschweig und der ARL in Hannover. Die Tagung bietet die Gelegenheit, mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, europäischen Projektpartnerinnen und Projektpartnern sowie verantwortlichen Personen aus Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen.

Programm

Montag, 02.11.2020
20:00 Uhr
Begrüßung

Dr. Albert Drews, Ev. Akademie Loccum
Prof. Dr. Winrich Voß, Projektleiter, Geodätisches Institut, Leibniz Universität Hannover

20:20 Uhr
Die Bedeutung der Daseinsvorsorge für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse

Dr.-Ing. Jan M. Stielike, Institut für Geodäsie und Geoinformation, Universität Bonn
Moderation: Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Institut für Umweltplanung, Leibniz Universität Hannover und Generalsekretär, Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft, Hannover

Dienstag, 03.11.2020
09:45 Uhr
Pathways to demographic adaptation – policies for rural shrinkage

Vortrag in englischer Sprache
Assoc. Prof. Josefina Syssner, Centre for Local Government Studies, Universität Linköping, Schweden

10:30 Uhr
Corona, Rechtspopulismus, „abgehängte“ Regionen – Daseinsvorsorge und gesellschaftlicher Zusammenhalt: einige Thesen

Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Institut für Umweltplanung, Leibniz Universität Hannover und Generalsekretär, Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft, Hannover

10:45 Uhr
Verantwortungsübernahme und Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse – Wie viel kann und soll Ehrenamt im Kontext der Daseinsvorsorge leisten?

Ein Dialog zwischen
Dr. Annett Steinführer, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig und
Prof. Dr. Claudia Neu, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Georg-August-Universität Göttingen und Universität Kassel

11:15 Uhr
Online-Diskussion mit den Teilnehmenden

11:30 Uhr
Pause

11:45 Uhr
Podiums- und Onlinediskussion zu planerischen und politischen Schlussfolgerungen

Einleitende Thesen für die Diskussion sowie Zusammenfassung und Einordnung der Ergebnisse für das Projekt InDaLE durch
Prof. Dr.-Ing. Alexandra Weitkamp, Geodätisches Institut, Technische Universität Dresden mit den Teilnehmenden der Podiumsdiskussion:
Dr. Anne Ritzinger, Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung, München
Dr. Ulrike Witt, Landesbeauftragte, Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig
Frank Bröhl, Bürgermeister, Gemeinde Faßberg
Prof. Dr. Ingo Mose, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

12:50 Uhr
Ende der Veranstaltung und Verabschiedung

Dr. Albert Drews, Ev. Akademie Loccum

Mehr zum Thema

Ärztliche Versorgung, Bildungseinrichtungen, Nahver­kehr, Feuerwehr – Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen ist nicht selten ein Problem, allein weil wenig Infrastruktur vorhanden ist. Der demographische Wandel verschärft die Situation. Wenn junge Menschen in Großstädte abwandern, sind gute Konzepte gefragt. In den letzten Jahren gab es in Deutschland viele Modellprojekte, die aber sehr oft nach dem Auslaufen der Förderung nicht verstetigt wurden. Wie kann es also weitergehen, wenn finanzielle und personelle Förderung auslaufen?

Mit dieser Frage steht Deutschland nicht allein, viele Regio­nen Europas haben noch schwierigere Voraussetzungen für die ländliche Entwicklung. Gleichzeitig haben sie aber auch schon mehr Erfahrung. Das im Januar 2020 gestartete For­schungsprojekt „Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen – lernen von Erfahrungen anderer europäischer Länder für Deutschland“ (InDaLE) der Universitäten Hannover, Olden­burg und Dresden, des Thünen-Instituts in Braunschweig sowie der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft in Hannover untersucht solche innovativen Ansätze der Daseinsvorsorge in Europa und prüft deren Anwendbarkeit und Übertragbarkeit in ländlichen Räumen in Deutschland.

Die Thesen, mit denen das Forschungsprojekt arbeitet, erste Ergebnisse und ein Blick in beispielhafte europäische Re­gionen, vor allem nach Schweden, sollen auf dieser Tagung zwischen den Mitarbeitenden des Forschungsprojektes, Personen aus Kommunalverwaltung und -politik und der Praxis vor Ort diskutiert werden. Dabei wird ein aktueller Blick auf die Bedeutung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen und das Ziel der Gleichwertigkeit der Lebensver­hältnisse für den gesellschaftlichen Zusammenhalt geworfen.

Sie sind herzlich dazu eingeladen, die Veranstaltung online zu verfolgen und aktiv in der Videokonferenz mitzudiskutie­ren!

Dr. Albert Drews, Tagungsleiter
Prof. Dr. Winrich Voß, Projektleiter InDaLE,
Leibniz-Universität Hannover
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor,
Ev. Akademie Loccum

 

Organisatorisches

Tagungsnummer

207601

Tagungsgebühren

Am Abend des 2. November ist die Teilnahme kostenlos
Am 3. November beträgt die Teilnahmegebühr
20€

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung unter "sonstige Mitteilungen" an, ob Sie sich für den 2. oder den 3. November anmelden oder ob Sie an der gesamten Online-Tagung teilnehmen möchten.

Überweisungen

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 13282 auf folgendes Konto:

Kirchliche Verwaltungsstelle Loccum

Evangelische Bank eG
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50
BIC: GENODEF1EK1