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Jugendgerechte Prävention - Wie geht das?

In Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesjugendamt

11.10.2021 - 12.10.2021

Thema

Wie kann ein zeitgemäßer präventiver erzieherischer Kinder- und Jugendschutz (wieder) aktiviert werden? Wie sollten Maßnahmen und Angebote aussehen, die den aktuellen Bedürfnislagen der Kinder und Jugendlichen entsprechen? Wie haben sich Jugendkulturen in ihrer digitalen Umwelt entwickelt? Wie können Kinder und Jugendliche an der Entwicklung von Präventionskonzepten beteiligt werden? Welche Unterstützung wünschen sich die Fachkräfte?

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein vollständiger Impfnachweis bzw. eine Genesenen-Bescheinigung oder ein medizinischer Corona-Schnelltest (kein Selbsttest) nicht älter als 24 Stunden!

Ihre Gesundheit ist uns wichtig. Bitte informieren Sie sich daher über die jeweils geltenden Regeln unter https://www.loccum.de/corona/. Vielen Dank.

Programm

Montag, 11.10.2021
12:30 Uhr
Möglichkeit der Teilnahme am Mittagessen

13:30 Uhr
Einchecken

14:00 Uhr
Begrüßung

Einstieg in die Tagung – herzlich und mit Abstand:
Zusammen in der Tagung ankommen

14:30 Uhr
Befunde und Impulse aus der Praxis: Wo stehen wir in der Präventionsarbeit?

Andre Heckert und Janek Schütte, Team Jugendarbeit der Region Hannover
Michael Roos und Thomas Seliger, Jugendpflege Braunschweig
Jutta Anton, LAG Schulsozialarbeit Niedersachsen

Danach Austausch in Kleingruppen und Diskussion im Plenum

15:30 Uhr
Kaffeetrinken

16:00 Uhr
Präventiven Jugendschutz neu denken?

Aufgaben und Herausforderungen nach (und mit?) Corona
Prof. Dr. Gunda Voigts, HAWK, Hamburg

16:45 Uhr
Digitale Lebenswelten junger Menschen. Von Haltung und Deutungshoheiten in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Maik Rauschke, Freier Medienreferent, Wolfsburg

17:30 Uhr
Kurze Pause

17:45 Uhr
Perspektiven der Kinder- und Jugendarbeit

Björn Bertram, Nds. Landesjugendring
Kai Schepers, Kreisjugendpfleger LK Harburg

18:30 Uhr
Abendessen

19:30 Uhr
Partizipative Schutzkonzepteentwicklung in der Kinder- und Jugendarbeit

Dr. Tanja Rusack, Stiftung Universität Hildesheim, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik

Im Anschluss Diskussion

21:00 Uhr
Zeit für Gespräche

Dienstag, 12.10.2021
08:15 Uhr
Einladung zur Morgenandacht, anschließend Frühstück

09:30 Uhr
Änderungen im JuSchG und die Folgen für die Praxis

Eva Hanel, Landesstelle Jugendschutz

-
Aufgabe Jugendmedienschutz: Perspektiven der Bundeszentrale Kinder- und Jugendmedienschutz

Sebastian Gutknecht, Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (angefragt)

10:30 Uhr
Pause mit Kaffee

10:45 Uhr
Parallele Workshops

-
WS 1: Gewalt- und Suchtprävention unter erschwerten Bedingungen – Wie können Jugendliche erreicht und einbezogen werden?

Andrea Buskotte und Dominika Lachowicz, Landesstelle Jugendschutz

-
WS 2: Was wirkt? Offene Fragen zu Passgenauigkeit von Angeboten des Erzieherischen Jugendschutzes

Andre Heckert und Janek Schütte, Region Hannover
Stefan Schaper, AWO Kinder- und Jugendzentrum Braunschweig

-
WS 3: Digitale Lebenswelten junger Menschen – Von Haltung und Deutungshoheiten in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Maik Rauschke, Wolfsburg

12:30 Uhr
Mittagessen und Pause

13:45 Uhr
Rückmeldungen aus den Workshops

14:00 Uhr
Wie weiter mit dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz?

Mit
Birgit Maaß, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Tania-Aletta Schmidt, Niedersächsisches Landes-jugendamt
Britta Schülke, Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Nordrhein-Westfalen e.V., Köln
N.N. Kinder- und Jugendkommission (angefragt)
Gunnar Czimczik, Fachbereichsleiter Jugend und Familie, Landeshauptstadt Hannover (angefragt)

Gespräch auf dem Podium und anschießend gemeinsame Abschlussdiskussion
Moderation: Andrea Grimm

15:30 Uhr
Abschluss mit Nachmittagskaffee

15:50 Uhr
Abfahrt des Busses nach Wunstorf

Mehr zum Thema

In der Jugendhilfe wird erkannt, dass im vergangenen Jahr die Praxis des Jugendschutzes durch die Corona-Pandemie unter großen Druck geriet, viele Maßnahmen nicht umgesetzt oder weiterentwickelt werden konnten. Besonders bei Jugendlichen aus belasteten sozialen Verhältnissen haben sich Probleme und ungedeckte Bedarfe kumuliert. Die Forschung zeigt, dass das Wohlbefinden und die Entwicklungschancen vieler Jugendlicher durch die starke Beeinträchtigung, die durch den Wegfall jugendaltersspezifischer Erfahrungsmöglichkeiten und Erfahrungsräume entstand, stark belastet wurden. Digitale Maßnahmen, vielerorts erprobt und doch noch nicht selbstverständlich, konnten bei allem Engagement den Wegfall der persönlichen Begegnungen nicht kompensieren.

Mit der Entwicklung hin zu mehr Beteiligungsrechten von Kindern und Jugendlichen bei der Mitgestaltung ihres sozialen und gesellschaftlichen Umfeldes stellt sich auch für den Jugendschutz die Frage, wie der Auftrag zu Prävention und Schutz mit der Selbstverantwortung und den Rechten von Kindern und Jugendlichen vereinbart werden kann. Sowohl auf Bundes- als auch Länderebene werden Strategien und Maß-nahmen entwickelt, die den erzieherischen Jugendschutz mit seinem Präventionsauftrag stärken sollen.

Wir laden Sie herzlich zu einem Fachaustausch zur Frage ein, wie ein solcher zeitgemäßer erzieherischer Kinder- und Jugendschutz verstanden und in der Jugendhilfepraxis wirksam weiterentwickelt werden kann.

Wie kann ein Neustart gelingen und welche Herausforderungen stellen sich?

Andrea Grimm, Tagungsleiterin
Matthias Gelbke, Niedersächsisches Landesjugendamt
PD Dr. Verena Grüter, Akademiedirektorin

Downloads

Organisatorisches

Tagungsnummer

2158

Tagungsgebühren

Regulär
160€
Ermäßigt
100€

Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur bei Vorlage einer gültigen Bescheinigung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.

Stornierung

Bei einer Absage nach dem 03.10.2021 müssen wir Ihnen 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.

Überweisungen

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 14101 auf folgendes Konto:

Kirchliche Verwaltungsstelle Loccum

Evangelische Bank eG
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50
BIC: GENODEF1EK1

Anreise

Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier

Es besteht eine direkte Verbindung zur Akademie mit dem Zubringerbus ab dem Bahnhof in Wunstorf.
Zur Akademie - Abholung am Bahnhof Wunstorf, Ausgang ZOB: 11.10.2021, 11:30 Uhr
Zum Bahnhof - Ankunft am Bahnhof Wunstorf (voraussichtlich): 12.10.2021, 16:30 Uhr

Bitte setzen Sie im Anmeldeformular bei gewünschter Mitfahrt im Zubringerbus die entsprechende Auswahl, da die Plätze begrenzt sind.