With the following button you will be redirected to Google Translate:

to Google Translate

Kirchengebäude neu denken

Perspektiven für Sakralbauten in Niedersachsen

17.06.2024 - 19.06.2024

Thema

Im Zeichen sinkender Mitgliedszahlen und schrumpfender Finanzen stellt sich auch die Frage nach der Zukunft kirchlicher Immobilien. So läuft in den Kirchenkreisen der hannoverschen Landeskirche ein Kategorisierungsprozess, da zukünftig nur noch Gebäude der höchsten Kategorie wie bisher bezuschusst werden. Die Tagung diskutiert die Kriterien, aber auch Perspektiven für sozialräumliche und kulturelle Optionen und Kooperationsmöglichkeiten mit kommunalen und kulturellen Akteuren in Niedersachsen.

Programm

Montag, 17.06.2024
15:00 Uhr
Anreise der Teilnehmer*innen zum Nachmittagskaffee

15:30 Uhr
Begrüßung und Einführung

Dr. Albert Drews, Ev. Akademie Loccum
Lt. Baudirektor Werner Lemke, Landeskirchenamt der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

16:00 Uhr
Die Rolle kirchlicher Infrastruktur in der Regionalentwicklung angesichts demographischer Schrumpfung

Margitta Kolle, Landkreis Göttingen
Katharina Henking, Superintendentin, Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld
Katharina Ebeling, Bürgermeisterin, Gemeinde Südheide

17:00 Uhr
Kleingruppenarbeit und Kennenlernen

17:45 Uhr
Kirche verändert sich – was passiert mit den Immobilien?

Bischof Thomas Adomeit, Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

18:30 Uhr
Abendessen

19:30 Uhr
Transformation von Sakralgebäuden – Haltungen und Bilanzierungen der Denkmalpflege

Input-Vortrag
Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Präsidentin des Landesamtes für Denkmalpflege, Hannover

-
Wie können eine gute Kommunikation und die Kooperation von staatlichem und kirchlichem Denkmalschutz gewährleistet werden?

Diskussion
Werner Lemke, Leitender Baudirektor der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Traute Schilling, Abteilungsleiterin Bauwesen, Ev.-reformierte Kirche, Leer
Christoph Schmidt-Rhaesa, Architekt für Kirchenbaukunst und Denkmalpflege, Ev.-luth. Kirche in Oldenburg
Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Hannover

Dienstag, 18.06.2024
08:15 Uhr
Einladung zur Morgenandacht, anschl. Frühstück

09:30 Uhr
Vorstellung von Kriterien zur Kategorisierung von Sakralgebäuden

Oberkirchenrätin Heidrun Böttger, Referatsleiterin Baurechtsangelegenheiten und Gebäudemanagement, Landeskirchenamt der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers

10:30 Uhr
Richtlinien für die hinhaltende oder reduzierte Instandsetzung

Werner Lemke, Hannover

11:30 Uhr
Erfahrungen mit der Umsetzung von Kategorisierung

Dr. Frank Uhlhorn, Superintendent, Kirchenkreis Göttingen-Münden
Peter Friele, Abteilungsleiter Bauen und Liegenschaften, Kirchenamt Göttingen-Münden

12:30 Uhr
Mittagessen

13:30 Uhr
Gesprächsrunden, anschl. kurzes Resümee im Plenum

15:00 Uhr
Kaffee und Kuchen

15:30 Uhr
Nutzungserweiterungen – Vorstellung und Diskussion von Projekten in Arbeitsgruppen:

-
Veranstaltungskirche St. Johannis in Göttingen

Prof. Dr. Friedrich Schöndube, Kirchenvorstand, St. Johannis Göttingen
Heino Ester, Leiter der Außenstelle des Amtes für Bau- und Kunstpflege Hildesheim in Göttingen

-
Chorzentrum Christuskirche in Hannover

Stefanie Sonnenburg, Pastorin, Hannover
Martin Krause, Leiter des Amtes für Bau- und Kunstpflege in Hannover

-
Konzept Umbau Garnisonkirche in Oldenburg

Dr. Kerstin Ebel, Dr. Michael Jonas, Gemeindekirchenrat, Oldenburg

-
Dorfzentrum Obershagen bei Uetze

Andrea Staas, Kirchengemeinde Uetze-Obershagen
Werner Lemke, Hannover

-
Umgestaltung mit Nutzungserweiterung der Kirche Brandlecht

Gerwin Bangen, Architekt, Uelsen
Traute Schilling, Leer

-
Kolumbarium Heilige Familie in Osnabrück

Stefanie Sierp-Kasper, Kirchenvorstand, St. Joseph, Osnabrück
Sara Pohlmann, Referatsleiterin Bauangelegenheiten, Bistum Osnabrück
Tobias Klodwig, Architekt, Münster

-
Kath. Kindertagesstätte St. Michael in Lingen-Reuschberge

Thomas Burke, Pfarrer, Pfarreiengemeinschaft Lingen-Süd
Günter Liedtke, Architekt, Lingen

-
Wohnheim für Studierende in der Gerhard-Uhlhorn-Kirche in Hannover

Maria Pfitzner, Architekturbüro Pfitzner/Moorkens Hannover

18:30 Uhr
Abendessen

19:30 Uhr
Was ist überhaupt möglich?

Christoph Schmidt-Rhaesa, Oldenburg

Mittwoch, 19.06.2024
08:15 Uhr
Einladung zur Morgenandacht, anschl. Frühstück

09:30 Uhr
Bedarfslagen zwischen kirchlichen, kommunalen und kulturellen Akteuren

-
Mehrwert im Sozialraum: Kirchliche Gebäude als öffentliche Gebäude in der Kommune

Peter Meißner, Sprecher Netzwerk Gemeinwesendiakonie, Haus Kirchlicher Dienste, Hannover

-
Mehrwert für die Ökumene: Kirchliche Gebäude und unterschiedliche Glaubensgemeinschaften

Lars-Torsten Nolte, Referent für Migration und Integration, Haus Kirchlicher Dienste, Hannover

-
Mehrwert durch Kultur: Kulturkirche als Kontaktfläche von Kirche, Kultur und Gesellschaft

Silke Mohrhoff, Leiterin, Kulturkirche Bremerhaven

11:00 Uhr
Welche Rolle können Kirchengebäude in Programmen der Regionalentwicklung (LEADER) spielen?

Dr. Ulrike Witt, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig

-
Kommunen und Kirche in gemeinsamer Verantwortung für Sakralbauten - Abschlussdiskussion

Dr. Ulrike Witt, Braunschweig
Dr. Adelheid Ruck-Schröder, Regionalbischöfin, Sprengel Hildesheim-Göttingen

12:30 Uhr
Verabschiedung und Ende der Tagung mit dem Mittagessen

Mehr zum Thema

Der demografische Wandel, die Säkularisierung und sinkende Mitgliederzahlen zwingen Kirchen, über die Zukunft ihrer Gebäude nachzudenken. Stei­gende Instandhaltungskosten bei knapperen Mitteln ma­chen Umnutzungen oder gar Aufgaben mancher Immobi­lien unumgänglich. Die „Kirche im Dorf“ stellt als bauliches Identifikationsobjekt in vielen Kommunen aber nicht nur ein wichtiges Objekt der Denkmalpflege dar, sondern bietet auch Räume, die für Belange jenseits des kirchlichen Kern­geschäfts genutzt werden können. Wird dieses Potenzial, mit dem sich Kirche in den Sozialraum einbringt, ausrei­chend genutzt? Ein Diskurs zwischen allen Beteiligten ist je­denfalls dringend geboten.

Auf dieser Tagung treten kirchliche und kommunale Ak­teure in den Austausch über die Zukunftskonzepte für Sak­ralbauten in Niedersachsen. Sie bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, mehr über die zukünftige Kategorisierung von Kirchengebäuden in der Ev.-luth. Landeskirche Hanno­vers zu erfahren, die Richtlinien für die Instandsetzung zu diskutieren und sich über Erfahrungen bei der Umsetzung im Immobilienmanagement auszutauschen.

Die Veranstaltung diskutiert in diesem Zusammenhang in­novative Nutzungskonzepte für Kirchenbauten wie Kultur­kirchen, Diakoniekirchen oder die Öffnung als Veranstal­tungs- und Bildungsorte im Sozialraum.

Im Dialog zwischen Kirchengemeinden, Kommunalpolitik, Denkmalschutz, Baufachleuten und Bürgerinitiativen sol­len neue Perspektiven für den kirchlichen Baubestand ent­wickelt werden. Wie lassen sich kirchliche und zivilgesell­schaftliche Interessen verbinden? Wie kann die regionale Entwicklung zusammen gedacht werden?

Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Dr. Albert Drews, Tagungsleiter, Evangelische Akademie Loccum
Lt. Baudirektor Werner Lemke, Landeskirchenamt der
Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Prof. Dr. Julia Koll, Direktorin, Evangelische Akademie Loccum

Downloads

Organisatorisches

Tagungsnummer

2430

Tagungsgebühren

Regulär
200€
Ermäßigt
100€

Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Auszubildende, Studierende bis 35 Jahre, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur bei Vorlage einer gültigen Bescheinigung im Vorfeld der Tagung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.

Stornierung

Bei einer Absage nach dem 10.06.2024 müssen wir Ihnen 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.

Zahlung

Bitte bezahlen Sie die Gebühren erst nach Erhalt einer Rechnung von uns.

Anreise

Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier

Es besteht eine direkte Verbindung zur Akademie mit dem Zubringerbus ab dem Bahnhof in Wunstorf.
Zur Akademie - Abholung am Bahnhof Wunstorf, Ausgang ZOB: 17.06.2024, 14:20 Uhr
Zum Bahnhof - Ankunft am Bahnhof Wunstorf (voraussichtlich): 19.06.2024, 13:30 Uhr

Bitte setzen Sie im Anmeldeformular bei gewünschter Mitfahrt im Zubringerbus die entsprechende Auswahl, da die Plätze begrenzt sind.