Bildungserfolg mit dem Startchancen-Programm
Tagung in Kooperation mit Schultransform und MyGatekeeper
23.11.2026 - 25.11.2026
Mit dem Startchancen-Programm soll die Anzahl der Schüler*innen, die die Mindeststandards in den Kernfächern nicht erreichen, innerhalb der nächsten 10 Jahre halbiert werden. Es soll ein gut verzahntes Bildungssystem entstehen, in dem frühzeitig und schnell auf Herausforderungen der besonders benachteiligten Schüler*innen reagiert wird. Wie gelingt es, Schulen in ihrem Sozialraum zu stärken und Kinder umfassend in ihren kognitiven, sozialen und emotionalen Kompetenzen zu fördern?
Andrea Grimm, Ev. Akademie Loccum
Die Teilnehmenden bringen ihre bisherigen Erfahrungen und unterschiedlichen Ausgangslagen ein. In einer kurzen digitalen Abfrage und im gemeinsamen Austausch werden vorhandene Erkenntnisse, wahrgenommene Wirkungen, zentrale Hürden, schulische Handlungsspielräume und Unterstützungsbedarfe sichtbar. Die Ergebnisse fließen unmittelbar in das anschließende Gespräch mit den Schulleitungen und die weitere Arbeit der Tagung ein.
Ein Gespräch mit drei Startchancen-Schulen
Herke Alberts, GS Diesterwegstraße
Axel Adler, Hauptschule Munster
Tanja Moormann, GS Bunte Schule Wolfsburg (angefragt)
Prof. Dr. Roland Merten, Universität Jena
im Anschluss Frühstück
Dr. Susanne Lindemann, Gesamtprojektleitung für Startchancen, Fachbereich Schule / Kommunales Bildungsmanagement Stadt Dortmund
Ganztag und Sozialraum (Entlastung, Rollen, Prozesse)
Jörg Bratz, Rektor Grundschule am Lerchenberg und Vorsitzender Leitungen Niedersächsischer Grundschulen e.V. (LNGS)
Prof. Dr. Dietlinde Vanier, TU Braunschweig
David Salim, MyGatekeeper und Schulen
Entlang von Fragen in den Workshops Ergebnissicherung und -präsentation
My Gatekeeper
Prof. Dr. Dietlinde Vanier
Julia Alberts, RLSB Osnabrück, Lautlesebänder
Alexander Brand, Lehrer und Bildungsjournalist, Deutsches Schulportal
Jutta Schneider, Schultransform
Das Projekt Schultransform unterstützt Startchancen-Schulen bei der evidenzbasierten und datengestützten Schulentwicklung.
Jörg Bratz
Dr. Martina Diedrich, Leiterin des Governance-Zentrums im CHANCEN-Verbund
im Anschluss Frühstück
Tagungskommentar
Reinhard Fricke, ehem. Verband Sonderpädagogik
Die Teilnehmenden wählen ein für sie relevantes Handlungsfeld aus. In einem angeleiteten Ideensprint entwickeln sie einen realistischen nächsten Schritt – auf der Ebene der schulischen Praxis, der Vernetzung, der konzeptionellen Weiterentwicklung oder der systemischen Mitgestaltung. Kurzvorstellung im Plenum und ein gemeinsames Matching bringen Schulen, Partner und Unterstützungsangebote zusammen. Ziel ist kein zusätzlicher Maßnahmenkatalog, sondern ein konkreter und anschlussfähiger Ausgangspunkt für Empfehlungen und die Weiterarbeit nach der Tagung.
Koordination:
My Gatekeeper und Schultransform
Das bildungspolitische Ziel des Startchancen-Programms ist klar formuliert: Die Anzahl der Schüler*innen, die die Mindeststandards in den Kernfächern nicht erreichen, soll innerhalb der nächsten 10 Jahre halbiert werden. Es soll ein gut verzahntes Bildungssystem entstehen, in dem systemisch gedacht und proaktiv gehandelt wird, um frühzeitig und schnell auf Herausforderungen der besonders benachteiligten Schüler*innen reagieren zu können. Schulen sollen dazu in ihrem Sozialraum wahrgenommen und Maßnahmen nahe an den Bedürfnissen der Kinder entwickelt werden. Alle Beteiligten – Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, aber auch Schulbegleiter*innen – sollen, unterstützt durch Begleitung auf Landes- und Bundesebene, an einem Bildungsverständnis arbeiten, das nicht nur Unterricht im Blick hat, sondern Kinder umfassend in ihren kognitiven, sozialen und emotionalen Kompetenzen stärkt.
Unter Einbezug von Schulen in Niedersachsen und anderen Bundesländern soll Einblick in den Prozess der Startchancen-Schulen genommen werden, um zu klären, wie es gelingen kann, den systemisch veränderten Zugang zu Bildungsmaßnahmen konzeptionell und praktisch umzusetzen. Die Tagung soll ein Forum für involvierte Schulen des Prozesses, aber auch nicht beteiligte bieten, um gute Praxis zu teilen und Stolpersteine aufzunehmen.
Die Tagung richtet sich an Verantwortliche und Fachkräfte aus Bildungs- und Sozialpolitik, Schulen und Verbände, Kommunen und Jugendhilfe.
Tagungsnummer
2669
Tagungsgebühren
Regulär
280€
Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.
Stornierung
Bei einer Absage nach dem 13.11.2026 müssen wir Ihnen 50% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei einer Absage nach dem 19.11.2026 müssen wir Ihnen 100% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Bei nicht erfolgter Absage müssen wir die gesamte Tagungsgebühr in Rechnung stellen.
Zahlung
Bitte bezahlen Sie die Gebühren erst nach Erhalt einer Rechnung von uns.
Anreise
Informationen über die Anreise mit dem PKW oder der Bahn finden Sie hier
Es besteht eine direkte Verbindung zur Akademie mit dem Zubringerbus ab dem Bahnhof in Wunstorf.
Zur Akademie - Abholung am Bahnhof Wunstorf, Ausgang ZOB: 23.11.2026, 14:30 Uhr
Zum Bahnhof - Ankunft am Bahnhof Wunstorf (voraussichtlich): 25.11.2026, 14:00 Uhr
Bitte setzen Sie im Anmeldeformular bei gewünschter Mitfahrt im Zubringerbus die entsprechende Auswahl, da die Plätze begrenzt sind.