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01/10: 29. 31. Januar 2010
Chancen nutzen, Risiken minimieren!
Unser zukünftiger Umgang mit allgegenwärtigen Informations- und Kommunikationstechnologien
Wenn jederzeit Daten erfasst werden können, wenn technisch vermittelte Kommunikation überall möglich ist und weite Bereiche unserer Infrastruktur automatisch gesteuert werden, hat das weitreichende Konsequenzen für die Arbeits- und Lebenswelt. Wie können die Chancen neuer Informations- und Kommunikationstechniken genutzt werden? Welche Risiken bestehen aus philosophischer, ethischer, rechtlicher, praktischer, anwendungsbezogener und ökonomischer Sicht? In Kooperation mit dem Ecolog-Institut Hannover.
Kontakt: Albert Drews
Programm der Tagung
02/10: 5. 7. Februar 2010
Deutschlands Platz in der globalen Landwirtschaft
Loccumer Landwirtschaftstagung 2010
Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Globalisierung, Bio-Energie: Die weltweiten Bedingungen für die Landwirtschaft in Deutschland ändern sich. Welche Chancen bietet dieser Wandel mittel- und langfristig für den Agrar- und Ernährungsstandort Deutschland? Unter welchen Bedingungen können und sollen diese Chancen genutzt werden?
Kontakt: Joachim Lange
Programm der Tagung
03/10: 8. 10. Februar 2010
Nach dem Absturz ...
Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen
Eine Tagung für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II
Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat Deutschland fest im Griff. Mit staatlichen Konjunkturpaketen wird versucht, die Wirtschaft zu beleben, Systemrelevantes zu retten und dem Totalkollaps entgegen zu wirken. Der Preis ist hoch, vor allem für die künftigen Generationen, denen ein gigantischer Schuldenberg hinterlassen wird. Wie konnte es so weit kommen? Wie können Krisen dieser Art in Zukunft verhindert werden?
Kontakt: Simone Schad-Smith
Programm der Tagung
04/10: 12. 14. Februar 2010
Wiederholung geplant, Termin noch offen
Zahlen, Knobeleien, Experimente
Loccumer Kinderakademie
Die Welt der Zahlen als Abenteuer, das es zu entdecken gilt mit Lust und Geduld, Fantasie und Findigkeit! Wir werden mit Zahlen jonglieren, fantastische Schrägen bauen und die Zahlensymbolik im Loccumer Kloster erforschen. Wir werden spielen, messen, wetten und experimentieren mit den Händen, am Computer und im Kopf. Mathematik und Physik mit Spaß, für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, ihre Mütter und Väter, Großeltern und Paten, Tanten und Onkel (ca. 50 Personen).
Kontakt: Petra Steinberg-Peter
Programm der Tagung
05/10: 19. 21. Februar 2010
Zur Lage der Kulturnation
Wo sind kulturpolitischer Aufbruch und zivilgesellschaftlicher Gestaltungswille 20 Jahre nach der Wende?
55. Kulturpolitisches Kolloquium
20 Jahre nach der Wende: In welchen kulturpolitischen Szenarien steht das Land heute? Was lässt sich heute noch von der kulturpolitischen Aufbruchstimmung wahrnehmen? Wie hat sich der kulturpolitische Diskurs seitdem entwickelt? Welchen Stellenwert haben kulturelle Phänomene wie das Aufkommen der Neuen Medien? Wie stellt sich vor diesem Hintergrund beispielsweise das Verhältnis von klassischem Kulturkanon und Pop-/Eventkultur dar? In Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.
Kontakt: Albert Drews
Programm der Tagung
Neu: 05a/10: 23. 24. Februar 2010
Ende der Idylle?
Armut, Ausgrenzung und kirchliche Handlungsoptionen auf dem Lande
Städtische Armut steht oft im öffentlichen Rampenlicht. Doch geraten auch mehr und mehr Dörfer in Deutschland sogar ganze Regionen ins Abseits. Ein Teil der dort lebenden Menschen scheint den Anschluss zu verlieren. Doch wie sieht ihr Lebensalltag konkret aus? Wie empfinden diese Menschen, die kaum noch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, ihre Situation? In Kooperation mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Kontakt: Joachim Lange
Programm der Tagung
06/10: 26. 27. Februar 2010
Im Niemandsland des Ausländerrechts
Bleiberechtsregelungen in der deutschen Rechtspraxis
Wer als Flüchtling anerkannt wird, darf bleiben, alle anderen werden abgeschoben. In der Praxis findet für die meisten Flüchtlinge weder das eine noch das andere statt. Sie bewegen sich im Niemandsland zwischen Gehenmüssen und Bleibendürfen. Im Aufenthaltsgesetz wurden für einige Bleiberechts-Regelungen getroffen. Welchen Erfolg hatten diese Regelungen? Welchen Erfolg hatte die bisherige Arbeit der Härtefallkommissionen? Welche Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation zeichnen sich ab?
Kontakt: Lidwina Meyer
Programm der Tagung
07/10: 26. 28. Februar 2010
Schaf im Wolfspelz?
Europäische Sicherheitspolitik nach Lissabon
Europa steht vor neuen Herausforderungen. Die Sicherung der Energieressourcen gewinnt an Bedeutung. Die Rollenverteilung zwischen den USA und Europa wandelt sich. Was kann und muss die EU-Sicherheitspolitik nach Lissabon leisten? Welches sind die Interessen, die die europäische Sicherheitspolitik bestimmen (sollten)? Muss deren Umsetzung primär intern oder extern, zivil oder militärisch erfolgen? Welche europäischen Strukturen sind nötig, um effektive Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert zu gewährleisten?
Kontakt: Marcus Schaper
Programm der Tagung
08/10: 5. 7. März 2010
Alte Wege neue Pfade
Anfänge, Stationen, Perspektiven der Hospizarbeit
13. Loccumer Hospiztagung
Vor über 20 Jahren begann die Hospizbewegung in Deutschland Fuß zu fassen. Das Vorhaben einer würdigen Sterbebegleitung rief zunächst Widerstand hervor, auch im kirchlichen Bereich. Mittlerweile ist die Hospiz-Arbeit Bestandteil des Gesundheitswesens geworden. Die deutschen Gründungsväter und -mütter stehen an einer Altersgrenze. Die „neue“ Generation kommt voller Schwung und Motivation zur Hospizbewegung, allerdings unter ganz anderen Voraussetzungen, als sie die Pioniere damals vorfanden.
Kontakt: Gabriele Arndt-Sandrock
Programm der Tagung
09/10: 8. 9. März 2010
Aus dem Gleichgewicht?
Außenwirtschaft und die Lehren der Krise
Kann und soll Deutschland auch nach der Krise eine Wachstumsstrategie verfolgen, die auf einem außenwirtschaftlichen Ungleichgewicht basiert? Welche wirtschaftspolitischen Strategien sind geeignet, die Risiken eines außenwirtschaftlichen Gleichgewichts bzw. dieses selbst zu verringern?
Kontakt: Joachim Lange
Programm der Tagung
11/10: 19. 21. März 2010
Abendmahl
Gemeinschaft des Leibes Christi Geheimnis des Glaubens
Bei kaum einem anderen Thema der christlichen Religion gibt es so viele Meinungen und Lehren, wird so viel gestritten und gelitten wie beim Abendmahl. Im Vorfeld des 2. Ökumenischen Kirchentages sollen die traditionellen theologischen Deutungen und die Vorstellungen der Nichtfachleute miteinander ins Gespräch gebracht werden. Worum geht es beim Abendmahl, und wie können ekklesiologischer Anspruch und gelebte Wirklichkeit zueinander finden?
Kontakt: Johannes Goldenstein
Programm der Tagung
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12/10: 26. 28. März 2010
Kooperation konkret!
Werkstatttagung zur Konzeption, Anwendung und Reflexion kooperativen Handelns in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
Die Tagung in Kooperation mit dem Procedere-Netzwerk beschäftigt sich mit den Herausforderungen der Konzeption, der Anwendung und der Reflexion kooperativer Prozesse. Ein Schwerpunkt ist die Vorstellung, Diskussion und Anwendung von Methoden der Verfahrensgestaltung. Darüber hinaus gibt es für die Teilnehmer die Gelegenheit, eigene Projekte vorzustellen und kooperativ zu entwickeln. Die Tagung wendet sich an Anwender kooperativer Verfahren, an Wissenschaftler, Entscheider und Multiplikatoren.
Kontakt: Albert Drews
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13/10: 7. 9. April 2010
Vorrang für Zivil!
Neue deutsche Strategie für Afghanistan?
Die Londoner Konferenz hat Afghanistan kürzlich aufgetragen, ab 2014 selbst für seine Sicherheit zu sorgen. Der Weg dorthin sieht die Aufstockung und Ausbildung afghanischer Militär- und Polizeikräfte, um 25 Prozent erhöhte ausländische Truppenkontingente, Korruptionsbekämpfung, verstärkte Anstrengung im zivilen Bereich, verbesserte subnationale Verwaltungen, die Unterstützung des afghanischen Versöhnungs- und Reintegrationsprozesses und intensivere regionale Zusammenarbeit vor. Den letzten acht Jahre deutschen Engagements in Afghanistan lagen ähnliche Ziele und Strategien zugrunde. In der Regel werden sie aber als nicht sehr erfolgreich beurteilt. Wie können erneute Anstrengungen erfolgreicher gemacht werden?
Kontakt: Marcus Schaper
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14/10: 7. 9. April 2010
Einmischen, ja bitte!
Politische Bildung für Jugendliche mit geringen Bildungschancen
Politische Debatten, Auseinandersetzungen und Entscheidungen und (bildungsferne) Jugendliche: Sind das zwei Welten? Eher ja, wenn es um Parteipolitik und Wahlen geht. Eher nein, wenn jugendspezifische Interessen angesprochen sind und den Jugendlichen Zugänge zu politischen Auseinandersetzungen eröffnet werden. Auf der Tagung wird die politische Bildung mit Blick auf bildungsferne Jugendliche und ihre Lebenssituation thematisiert. Inhalte und Methoden guter Arbeit innerhalb und außerhalb von Schule werden vorgestellt. In Kooperation mit dem bundesweiten Modellprojekt „Lust auf Zukunft“ der Ev. Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung.
Kontakt: Susanne Benzler
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15/10: 9. 11. April 2010
Lern(theorie)en
AVon der Wissenschaft in die Praxis und zurück
„Ziehen Sie Ihr Kind nicht im Schrank auf” abgesehen von solch trivialen Regeln gibt es keine einfachen Umsetzungen der Ergebnisse der neurobiologischen Lernforschung. Vielleicht feiern deshalb neue und alte Mythen über das Funktionieren des menschlichen Gehirns wider den Ergebnissen eine Renaissance. Auf dieser Tagung soll das Lernen entmythologisiert und stattdessen hinterfragt werden, wie zwischen neurobiologischer Grundlagenforschung, kognitiver Psychologie und Pädagogik vermittelt werden kann.
Kontakt: Monika C.M. Müller
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16/10: 23. 25. April 2010
Geteilte Zuständigkeit Gemeinsame Verantwortung
Bildungsallianzen in der Bildungslandschaft
Damit mehr Kinder das Bildungssystem erfolgreich durchlaufen können und ihre Chancen auf berufliche und gesellschaftliche Integration wachsen, bedarf es eines neuen Kooperationsverständnisses von Schulen und ihrem kommunalen und regionalen Umfeld. Wie können eigenverantwortliche Schulen, Kommunen und Landkreise so zusammenarbeiten, dass die aktuellen Herausforderungen des Bildungssystems erfolgreich bewältigt und ein gemeinsames Verständnis von Bildungsverantwortung entwickelt wird?
Kontakt: Andrea Grimm
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17/10: 30. April 2. Mai 2010
Das Sichtbare und das Unsichtbare
Kinder erklären Gott und die Welt
Loccumer Kinderakademie
Stellt euch vor, Außerirdische kämen zu Besuch und alles auf unserem Planeten erschiene ihnen fremd und ihr solltet die Fremdenführer sein! Was wir spielen, denken und tun, wie wir empfinden und woran wir glauben, wovon wir uns ernähren und was wir arbeiten wir erklären es: mit Bildern und Worten, Bewegung und Tönen, in einer Ausstellung, als Film, als Spektakel ... . Für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren, ihre Mütter und Väter, Großeltern und Paten, Tanten und Onkel (ca. 100 Personen).
Kontakt: Petra Steinberg-Peter
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18/10: 3. 5. Mai 2010
Tabu Schizophrenie
Welche Möglichkeiten und Strategien gibt es, dass Menschen trotz psychischer Einschränkungen am gesellschaftlichen Diskurs teilhaben können? Zu dieser Frage sollen alle Gruppen eingeladen werden, die mit diesem Phänomen ernsthafter psychischer Störung befasst sind.
Kontakt: Andreas Siemens
Vorbestellung
19/10: 19. 21. Mai 2010
Die Barmer Theologische Erklärung
Grundlage für eine Verfassung der EKD?
Seit einiger Zeit wird im Rahmen der Strukturveränderungen der evangelischen Kirche auch wieder über die Bedeutung der Barmer Erklärung diskutiert. Mit der Tagung soll diese Diskussion in ihren vielfältigen Facetten vor allem in ihrer Bedeutung für eine Verfassung der EKD aufgenommen und fortgeführt werden.
Kontakt: Andreas Siemens
Vorbestellung
20/10: 21. 23. Mai 2010
In allen Sprachen ...
Pfingsten in Loccum
Eine kontemplativ-spirituelle Tagung mit meditativen und diskursiven Angeboten. Eingeladen sind Paare. Alleinstehende, Freundinnen und Freunde. Kinder ab 6 bis 14 Jahren werden qualifiziert betreut. Inhaltlich widmet sich die Tagung dem Thema „Sprache“ in vielen Facetten. Wir verständigen uns nicht nur durch die gesprochene Sprache. Auch Tanz, Musik und Architektur, Körpersprache, Mimik oder Malerei sind Ausdrucksformen, die zur Kommunikation beitragen.
Kontakt: Gabriele Arndt-Sandrock
Programm der Tagung
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21/10: 26. 28. Mai 2010
Berufliche Integration und gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Jugendlicher
Wohin entwickelt sich die Jugendberufshilfe in Niedersachsen?
Die Jugendberufshilfe in Niedersachsen unterstützt durch eine Vielzahl von Institutionen und Programmen benachteiligte Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und beruflichen Integration. Vor welchen strukturellen Herausforderungen steht die Jugendberufshilfe angesichts der Bildungs- und Integrationsdebatte und der Kritik, die am sogenannten Übergangssystem formuliert wird? In Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit Niedersachsen (LAG JAW) und der Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen (AGJÄ).
Kontakt: Andrea Grimm
Vorbestellung
22/10: 28. 30. Mai 2010
Bienchen und drumrum
Biodiversität rund um das Nutztier Honigbiene
Dass Bienen sterben ist normal, das Bienensterben ist jedoch alarmierend. Aufgrund ihrer Bestäubungsleistung sind Honigbienen das drittwichtigste Nutztier: 80 Prozent der Pflanzen werden von Insekten bestäubt und davon wiederum 80 Prozent von der Honigbiene. Weniger Bienen bedeuten enorme landwirtschaftliche Ertragsverluste und Verluste in der Biodiversität. Wie lassen sich konkurrierende Interessen zwischen intensiver Flächennutzung und notwendiger Agrobiodiversität lösen?
Kontakt: Monika C.M. Müller
Vorbestellung
23/10: 4. 6. Juni 2010
Frieden, Gerechtigkeit, Gott und die Erde
Auf dem Weg zur Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation in Kingston, Jamaika Mai 2011
Eine internationale ökumenische Konvokation und eine Erklärung zum gerechten Frieden sollen die Dekade zur Überwindung von Gewalt beschließen. Worin bestehen unter dem globalen Vorzeichen des Klimawandels und seiner Folgen die zentralen Aufgaben für eine gerechte Klima- und Entwicklungspolitik und eine international zu koordinierende Migrationspolitik? Was bedeutet das für ein zeitgemäßes, theologisch verantwortbares Verständnis von Frieden und Gerechtigkeit und für die Zukunft der Ökumene?
Kontakt: Johannes Goldenstein
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24/10: 9. 11. Juni 2010
Von Zwergen und Riesen ...
NGOs in der Weltpolitik
Eine Tagung für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II
Nicht allein staatliche, sondern eine Vielzahl nichtstaatlicher Akteure bestimmen heute die weltpolitische Bühne. Nichtregierungsorganisationen (NGO) gelten als wichtige Ergänzung repräsentativer Demokratie. Sie greifen Themen auf, die von der Politik nicht oder nur unzureichend behandelt werden. Welche Rolle spielen NGOs bei der Lösung der Weltprobleme wie z.B. dem Klimawandel, der weltweiten Armut oder kriegerischer Konflikte? Wie und mit welchen Mitteln verleihen sie ihren Zielen Nachdruck?
Kontakt: Simone Schad-Smith
Vorbestellung
25/10: 11. 13. Juni 2010
Guck' mal, was da wächst
Inhalte und Ziele von „Emergent Deutschland“
„Emerging Church“, eine weltweite christliche Bewegung, die sich mit Grundfragen des Glaubens und der Kirche auseinandersetzt, ist national und international via Internet durch ein Kommunikationsnetzwerk miteinander verbunden. Im Gegensatz zur traditionellen evangelikalen Bewegung wird unter dem Stichwort „Postmoderne” nicht die Absonderung von der Welt, sondern die Gestaltung der Gesellschaft verhandelt. Der Workshop bietet Gelegenheit, jenseits von Blogs und Foren zu diskutieren.
Kontakt: Gabriele Arndt-Sandrock
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26/10: 11. 13. Juni 2010
Sound check oder: Wo spielt die Musik?
Eine Jugendakademie
Musik ist Kult und Kultur! Um kultige Musik von heute, von euch, soll es gehen und um die aus dem letzten Jahrhundert genauer: um die „verstaubte Musik“ eurer Eltern und Großeltern. Um Musik hören, machen und in Szene setzen. Um Klang, Geräusch und Stille. Um Fremdes und Verbindendes und den Austausch darüber. Vor allem: um Spaß an Musik! Für Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren, ihre Mütter und Väter, Großeltern, Paten, Tanten und Onkel (ca. 40 Personen).
Kontakt: Petra Steinberg-Peter
Vorbestellung
27/10: 14. 16. Juni 2010
Bunt, religiös, demokratiefähig
Wie soll die interkulturelle Arbeit mit religiöser Vielfalt umgehen?
In der Vielfaltsgesellschaft gerät die religiöse Differenz zunehmend in den Blick. Religiosität, Glaubensvorstellungen und Weltanschauungen sind die Grundlage für Wertvorstellungen, die Denken, Handeln und Fühlen bestimmen. Wie kann der Faktor Religion angemessen in der interkulturellen Bildung berücksichtigt werden?
Kontakt: Lidwina Meyer
Vorbestellung
28/10: 16. 18. Juni 2010
Gamer, Chatter, Nerds
Neue Herausforderungen für die Pädagogik
Neue Medien prägen unseren Alltag. Viele Jugendliche nutzen sie unbefangen. Berichte über „Cybermobbing“, Diskussionen über den Einfluss gewalthaltiger Computerspiele auf ihre Nutzer, Studien über den Zusammenhang von extensivem Medienkonsum und schlechten Schulleistungen machen mögliche Gefahren deutlich. Wie kann Pädagogik innerhalb und außerhalb von Schule darauf reagieren? Welche Bedeutung hat der Jugendschutz? Wie kann Medienkompetenz bei Jugendlichen und PädagogInnen entwickelt und kreativ genutzt werden?
Kontakt: Susanne Benzler
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29/10: 16. 18. Juni 2010
Ost- und westdeutsche Freiheitsgeschichte(n)
Wie frei waren wir wirklich?
Die Deutschen beidseits der Mauer können die Abhängigkeit von ihren jeweiligen Schutzmächten als eine gemeinsame Erfahrung verbuchen. Wurden sie dadurch eingeengt? Wie haben sie sich gewehrt? Wie stark sind die deutschen Nachkriegsgeschichten außengeleitet? Wo hat sich Volkssouveränität entwickelt? Welche Freiheitserfahrungen ermöglichen einen gemeinsamen Blick auf die eigene Geschichte und Identität? Gibt es gemeinsame Deutungsmuster, die Basis einer gemeinsamen Identität vor 1989 sein können?
Kontakt: Marcus Schaper
Vorbestellung
30/10: 18. 20. Juni 2010
Theaterpolitik für Niedersachsen
Die Theaterlandschaft in Niedersachsen ist vielfältig. Der kulturpolitische Handlungsbedarf ist es auch. Wie kann bei knappen öffentlichen Kassen ein hochwertiges Angebot gesichert werden? Wie kann das Verhältnis zwischen Häusern in freier und öffentlicher Trägerschaft sowie zwischen Stadt- und Staatstheater untereinander dauerhaft gerecht gestaltet werden? Wie sieht es mit der kulturellen Grundversorgung in der Fläche aus? In Kooperation mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.
Kontakt: Albert Drews
Vorbestellung
31/10: 21. 23. Juni 2010
Wem gehört das Schwein?
Patente auf Lebewesen
Das Schweinepatent hat die kontroversen Diskussionen um Biopatente erneut in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Biopatente beziehen sich auf biologisches Material, das mit Hilfe eines technischen Verfahrens aus seiner natürlichen Umgebung isoliert und hergestellt wird, und auf Erfindungen, deren Gegenstand Pflanzen und Tiere sind. Auf der Tagung sollen u.a. Vergabemodalitäten und Folgen von Biopatenten diskutiert und ökologisch, ökonomisch und ethisch bewertet werden.
Kontakt: Monika C.M. Müller
Vorbestellung
32/10: 2. 4. Juli 2010
Politik in der Wachstumsfalle
Mit Wachstum aus der Krise? Oder durch Wachstum in die Krise?
Wirtschaftswachstum ist das Kernprinzip unserer Politik. Wachstum soll Arbeitsplätze schaffen, Einkommen steigern, die Sozialkassen sichern und den Staat finanzieren. Aber ist es wirklich ein solch omnipotentes Heilmittel? Auf der Tagung wird unsere Wachstumsorientierung kritisch hinterfragt. Wie lässt sich die Externalisierung privater Kosten wirksam unterbinden? Wie lässt sich eine nachhaltige Wirtschaft mit geringem Mengenwachstum organisieren? Die Tagung findet anlässlich des 80. Geburtstags des Wirtschaftswissenschaftlers Gerhard Scherhorn statt, der bis 2005 die Forschungsgruppe „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren“ am Wuppertal-Institut leitete.
Kontakt: Marcus Schaper
Vorbestellung
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