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Krise im Lockdown! Starke Selbst-Hilfe nach Rückzug der Profis?

Psychiatrie unter dem Brennglas der Pandemie - Teil II

28.05.2021

Thema

Nicht systemrelevant. Diese Einordnung der psychiatrischen Versorgung hatte gravierende Auswirkungen für psychisch erkrankte Menschen. Angebote waren nicht mehr geöffnet, therapeutische und pflegende Mitarbeitende nicht mehr direkt zu erreichen. Betroffene fühlten sich allein gelassen. Die Pandemie zeigte Optionen zur Selbsthilfe, aber auch große Löcher auf. Ist das, was vorgehalten wird wirklich das, was Betroffene brauchen? Zeit, das System zu analysieren und nach Verbesserungen zu suchen.

 

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Programm

Freitag, 28.05.2021
10:00 Uhr
Krise im Lockdown! Starke Selbst-Hilfe nach Rückzug der Profis?

Andreas Landmann, Inklusionsnetz, Hof Windheim gGmbH, Stadthagen
Sunita Schwarz, Inklusionsnetz, Hof Windheim gGmbH, Stadthagen
Tanja Scheefe, TANDEM e.V., Bremervörde
Karin Haehn, Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrene Nds. LPEN. e. V., Verden
Marion Grages, Selbsthilfegruppe Sonnenschein, Hohnhorst

Moderation: Prof. Dr. med. Detlef E. Dietrich, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, AMEOS Klinikum Hildesheim

12:15 Uhr
Ende der Veranstaltung

Mittwoch, 02.06.2021
14:00 Uhr
Begleitung im Lockdown. Genesungsbegleitende in Krise und Pandemie - und danach?

Therese Kurse, Offener Dialog e. V., Leipzig - Offener Dialog
Karin Aumann, EX-IN Niedersachsen, Hannover - Nutzerperspektive
Prof. Dr. med. Uwe Gonther, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Bremen – Klinik
Sabine Fiebing, Referentin f. strategisches Versorgungsmanagement, AOK Nds., Hannover - Leistungsträger

Moderation: Wolfram Beins, Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen, Hannover

16:15 Uhr
Ende der Veranstaltung

Mehr zum Thema

Die Pandemie führt Menschen mit einer psychischen Krise in noch größere Bedrängnis als ohnehin schon. Einrichtungen sind plötzlich nicht mehr geöffnet, therapeutische und pflegerische Mitarbeitende nicht mehr direkt persönlich zu sprechen; und all dies in Zeiten erheblicher gesellschaftlicher und individueller Verunsicherung. Teils wurden Lücken durch eine aufsuchende ambulante Versorgung geschlossen, teils bleibt den Betroffenen nichts anderes übrig, als zur Selbstversorgung überzugehen.

Vorgestellt werden die Ergebnisse der Erhebung „Entwicklung von Selbsthilfe- und Eigeninitiativen während des ersten Lockdowns der Corona-Pandemie“ durch Mitarbeitende der durchführenden Organisation INKLUSIONSNETZ. Im trialogischen Gespräch soll anschließend erörtert werden, welche Beispiele der Versorgung sich als gut erwiesen haben, was von ihnen zu lernen ist, wie der Empowerment-Gedanke zu stärken und Fehlentwicklungen auch in der Post-Pandemie-Zeit zu verringern sind.

Organisatorisches

Tagungsnummer

210302

Tagungsgebühren


10€

Die Tagungsgebühr ist nach der Anmeldung zu entrichten.
Bei Abmeldung oder Nichtteilnahme behalten wir die Gebühr als Verwaltungspauschale ein.

Überweisungen

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 15536 auf folgendes Konto:

Kirchliche Verwaltungsstelle Loccum

Evangelische Bank eG
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50
BIC: GENODEF1EK1